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Vereinbarten eine enge Kooperation, um den ÖPNV zu verbessern: (von links) VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß, Dr. Andreas Moschinski, Geschäftsführer Abellio Rail BW, erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Eckhard Sihler, Projektleiter Mobilisierung Stuttgarter Netz, sowie Sven Besser und Michael Rieger vom Amt für Nachhaltige Mobilität beim Enzkreis.  Foto: PM
Vereinbarten eine enge Kooperation, um den ÖPNV zu verbessern: (von links) VPE-Geschäftsführer Axel Hofsäß, Dr. Andreas Moschinski, Geschäftsführer Abellio Rail BW, erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Eckhard Sihler, Projektleiter Mobilisierung Stuttgarter Netz, sowie Sven Besser und Michael Rieger vom Amt für Nachhaltige Mobilität beim Enzkreis. Foto: PM
28.02.2017

Abellio Rail BW betreibt ab 2019 die Bahnlinie Pforzheim–Stuttgart

Enzkreis. Die Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH, ein Tochterunternehmen der niederländischen Staatsbahn, hat vom Land Baden-Württemberg den Zuschlag erhalten, ab dem Jahr 2019 im Regionalverkehr einige Bahnlinien im Neckartal zu betreiben, darunter die Abschnitte Stuttgart–Heilbronn–Mannheim und Stuttgart–Tübingen. Abellio rechnet damit, dass die Bahnlinie zwischen Stuttgart und Pforzheim im Juni 2019 starten kann.

Pforzheim wird damit ein wichtiger Standort für das Unternehmen, da hier ein modernes Bahnbetriebswerk eingerichtet werden soll. Um frühzeitig die Weichen für eine gute Zusammenarbeit zu stellen, traf Abellio-Geschäftsführer Dr. Andreas Moschinski nun bei einem ersten Gespräch im Landratsamt die für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Enzkreis verantwortlichen Personen.

„Wir sind grundsätzlich offen für Kooperationen, die der Verbesserung des ÖPNV dienen“, erklärt Landrat Karl Röckinger. Dazu gehören für Axel Hofsäß, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE), beispielsweise einheitliche, benutzerfreundliche Fahrscheinautomaten und die Echtzeitanzeige zu Anschlussverbindungen bei Bahn und Bus. Erster Landesbeamter Wolfgang Herz würde es zudem begrüßen, „wenn in den kommenden Jahren neben einer weiteren Taktverdichtung zwischen Stuttgart und Pforzheim auch ein oder zwei Haltestellen zwischen Pforzheim und Mühlacker zusätzlich bedient werden könnten, was jedoch auch einer engen Abstimmung mit der Stadt bedarf.“ Moschinski nahm die Anregungen und Vorschläge gerne auf.