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Laub oder Heckenabschnitte am Boden der Biotonne verhindern, dass der Behälter einfriert. Foto: dpa-Archiv/Remmers
Laub oder Heckenabschnitte am Boden der Biotonne verhindern, dass der Behälter einfriert. Foto: dpa-Archiv/Remmers
22.12.2017

Abfallexperten geben Tipps: Was tun, wenn die Biotonne friert?

Enzkreis. Abfallexperten geben Tipps, wie das Einfrieren der Tonne bei Minusgraden zu verhindern ist. Manchmal wird der Behälter bei Eis nicht ganz geleert, kostet aber die volle Gebühr.

Biotonnen im Haushalt sind für umweltbewusste Bürger nicht immer nur ein Segen. Während sich bei brütender Hitze im Hochsommer zumeist allerlei Getier zwischen Gemüseresten, Gras, Eier- oder Bananenschalen einnistet und lästige Fliegen zum Großangriff starten, können im Winter Eis und Frost für Ungemach sorgen. Ärgerlich ist vor allem, wenn bei Minusgraden Teile des Bioabfalls im Behälter festfrieren, die Mülltonne nicht richtig geleert werden kann und am Ende noch halbvoll zurückbleibt. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass die vollen Leerungsgebühren in solchen Fällen trotzdem erhoben werden. Auf dieses Dilemma weist etwa die Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL) hin. Im Enzkreis verweist Ewald Buck, der das Amt für Abfallwirtschaft im Landratsamt leitet. auf ähnliche Schwierigkeiten und auf dementsprechenden Ärger mit den Betroffenen. Dabei weisen die Abfallexperten darauf hin, dass sich Biotonnen mit nur wenigen Handgriffen frostsicher machen lassen.

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