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Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor. Foto: Schierling
Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor. Foto: Schierling
Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor.  Schierling
Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor. Schierling
Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor. Foto: Schierling
Erst sortieren, dann zählen: Im Foyer des Mühlacker Rathauses nehmen sich die Wahlhelfer die Stimmzettel aus der Kernstadt vor. Foto: Schierling
24.09.2017

AfD in Lomersheim und Enzberg stark - Wahlergebnisse rund um Mühlacker

Gegen 20.45 Uhr war es am Sonntag so weit. Die Helfer hatten auch das letzte Wahllokal ausgezählt und das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl in Mühlacker stand fest. Dabei bleibt die Senderstadt – zumindest im Großen und Ganzen – dem bundesweiten Trend treu.

Die Gewinner und Verlierer der Bundestagswahl in Pforzheim

Die CDU holte mit 30,8 Prozent die meisten Stimmen, gefolgt von der SPD (17,9 Prozent). Drittstärkste Kraft ist auch in Mühlacker die AfD (15,7 Prozent) geworden, dahinter folgen FDP (13,3 Prozent), die Grünen (11,7 Prozent) und die Linke (5,7 Prozent).

CDU vor SPD

Das beste Ergebnis holte die CDU dabei mit fast 36 Prozent in Großglattbach. Auch die Grünen schnitten mit 17,4 Prozent hier am besten in Mühlacker ab. Die SPD brachte es in der Kernstadt auf ihre meisten Wähler (rund 19,1 Prozent). Ihre schlechtesten Ergebnisse erzielte sie in Großglattbach (15,5 Prozent) und Lienzingen (15,8 Prozent).

Die AfD, die in Mühlacker sogar noch mehr Zustimmung fand als bundesweit, hatte ihre Wählerhochburgen vor allem in Enzberg (18,9 Prozent) und Lomersheim (18,4 Prozent). Am wenigsten Stimmen holte sie dagegen in Großglattbach mit rund 14,4 Prozent – damit liegt sie aber auch hier über den bundesweiten 13,1 Prozent. Die FDP erzielte im Mühlacker-Vergleich ihr bestes Ergebnis in Lienzingen, dort fuhr sie 14,5 Prozent ein. Am wenigsten Stimmen holte sie dagegen in Großglattbach mit 10,5 Prozent.

Bei der Erststimme machte CDU-Mann Gunther Krichbaum das Rennen – er vereinte in der Gesamtstadt 35,1 Prozent der Stimmen auf sich. In Großglattbach waren es sogar 40,7 Prozent. Katja Mast von der SPD kam in Mühlacker auf 29,9 Prozent und Waldemar Birkle von der AfD auf 15 Prozent. Sowohl Krichbaum als auch Mast holten mit der Erststimme ein besseres Ergebnis, als ihre Parteien mit der Zweitstimme erreichten. Bei AfD, FDP und Linke war dagegen das Gegenteil der Fall. Im Rennen um Platz vier lieferten sich Janis Wiskandt (FDP) und Katrin Lechler (Grüne) in Mühlacker übrigens ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit 10,74 zu 10,60 Prozent entschied es Wiskandt allerdings für sich.

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