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Die Aktion der Mühlacker Stadtverwaltung mit dem Aufkleber „Achtung: Toter Winkel!“, den Ulrich Saur (Dritter von links), Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, an einem Stadtbus anbringt, hat Unterstützer gefunden. Dazu zählen der Mühlacker Speditionsunternehmer Jürgen Binder (von links), Busunternehmer Jim Engel und Rolf Aichelberger, Bereichsleiter Stadtbus bei den Stadtwerken.  Foto: Hepfer 
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Für Signalwirkung soll dieser Aufkleber künftig an etlichen Bussen und Transportern im Raum Mühlacker sorgen.  Foto: Hepfer 

Aha-Effekt für mehr Verkehrssicherheit

Mühlacker. Warnaufkleber mit Schriftzug „Achtung: Toter Winkel!“ wird vorgestellt. Aktion der Stadt Mühlacker soll gegenüber Radfahrern sensibilisieren.

Welcher Autofahrer kennt ihn nicht, diesen höchst gefährlichen Moment, wenn nach dem Blick in den Rückspiegel plötzlich und wie aus dem Nichts ein anderes Fahrzeug aus dem Windschatten auftaucht. Schuld daran ist im Straßenverkehr der sogenannte „Tote Winkel“, ein nicht einsehbarer Bereich im Blickfeld, der seit jeher Ursache für folgenschwere Unfälle ist, gerade beim Rechtsabbiegen von Lastern, Bussen oder Autos. Infolgedessen kommen vor allem Radfahrer zu Schaden, weil sie im Verkehr oft übersehen werden.

Diesem Übel möchte die Stadt Mühlacker nun mit einer Aufkleberaktion beikommen, der sich Unterstützer wie etwa die Mühlacker Spedition Binder, das Stadtbus-Unternehmen Engel oder auch die Stadtwerke angeschlossen haben. „Wir wollen hier den Radverkehr fördern und die Infrastruktur verbessern“, hielt Ulrich Saur, Leiter des Mühlacker Bürger- und Ordnungsamts, gestern während der Präsentation des neuen Aufklebers mit dem Schriftzug „Achtung: Toter Winkel!“ am Busbahnhof fest. „Da versteht es sich fast von allein, dass dabei auch der Sicherheitsaspekt für Radfahrer eine wichtige Rolle spielt“, so Saur weiter. 2018 seien die Unfallzahlen beim Radverkehr in Baden-Württemberg deutlich gestiegen.

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