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In der Werkstatt der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis hat es zu Übungszwecken gebrannt.
In der Werkstatt der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis hat es zu Übungszwecken gebrannt. © Fotomoment
28.06.2011

Alarmübung in der Lebenshilfe-Werkstatt

In der Werkstatt der Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis hat es zu Übungszwecken gebrannt. Bei der unangekündigten Feuerwehrübung mussten alle Abteilungsfeuerwehren der Senderstadt und das DRK eine anspruchsvolle Aufgabe lösen. Um 19.24 Uhr ging die Alarmierung bei der Feuerwehr ein. Kurze Zeit später waren die ersten Einsatzkräfte in Lomersheim.

Schnell stellte sich heraus, dass ein Gabelstapler in einer Lagerhalle in Brand geraten war. Laut Karl-Günter Rufenach ist das realistisch. Der Leiter der Lebenshilfewerkstatt in Lomersheim spricht von einer „Gefährdungsanalyse“, die durchgeführt wurde, um Gefahrenquellen für Brandursachen aufzudecken. Das Laden des Akkus der Gabelstapler gehört dazu. 80 behinderte Menschen arbeiten in der Werkstatt. Außerdem 20 hauptamtliche Mitarbeiter. Laut dem Evakuierungsplan konnte sich ein Großteil von ihnen vor dem Feuer und der starken Rauchentwicklung auf dem Vorplatz der Werkstatt in Sicherheit bringen. Die Rauchmaschinen erzeugten einen Eindruck, entsprechend den Bedingungen für die Feuerwehrleute im Ernstfall. Sieben Personen wurden vermisst. Deren Leben zu retten stand bei den Löscharbeiten im Vordergrund. Hochdrucklüfter wurden aufgestellt um den Rauch am Einsatzort abzuziehen. Die Atemschutzträger der Feuerwehr machten sich auf die Suche nach den Vermissten. „Völlig in Ordnung“, war Mühlackers Feuerwehrkommandant Ralph Keipp mit dem Einsatz zufrieden. Mit zehn Fahrzeugen waren die Feuerwehrleute aus Mühlacker und allen Stadtteilwehren im Einsatz. Jeder Mann wurde gebraucht. Denn bei dem heißen Sommmerwetter kommt der Körper schnell an die Grenze der Leistungskraft. Die Einsatzkräfte des DRK Mühlacker mussten sich bei den durch Mimen dargestellten Verletzten um Brand-, Rauchgas- und Knöchelverletzungen kümmern. Vh