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Für sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement wurde Albrecht Münzmay (ab Dritter von links) gestern Abend mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Für seine Frau Karin, die ihm immer zur Seite stand, gab es einen Blumenstrauß. Elsbeth Rommel (von links), Wolf-Dieter Fuchslocher und Martin Sailer (rechts) von der Bürgerstiftung bedankten sich damit für seinen unermüdlichen Einsatz für die Stadt Mühlacker. Ein Dank, dem sich Oberbürgermeister Frank Schneider gerne anschloss.  Fotomoment
Für sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement wurde Albrecht Münzmay (ab Dritter von links) gestern Abend mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. Für seine Frau Karin, die ihm immer zur Seite stand, gab es einen Blumenstrauß. Elsbeth Rommel (von links), Wolf-Dieter Fuchslocher und Martin Sailer (rechts) von der Bürgerstiftung bedankten sich damit für seinen unermüdlichen Einsatz für die Stadt Mühlacker. Ein Dank, dem sich Oberbürgermeister Frank Schneider gerne anschloss. Fotomoment
12.05.2017

Albrecht Münzmay bekommt den Mühlacker Bürgerpreis verliehen

Er ist niemand, der die Aufmerksamkeit sucht. Gestern Abend drehte sich dann aber doch alles um Albrecht Münzmay. Und zumindest auch ein Stück weit um den Mühlacker Verschönerungsverein, dessen Vorsitzender der 73-Jährige stolze 32 Jahre lang war. Denn bei einer Feierstunde im Jugendhaus, die Schüler der Musikschule Gutmann umrahmten, bekam Münzmay den Bürgerpreis der Mühlacker Bürgerstiftung verliehen.

„Er redet nicht viel und gibt nur wenig preis, wenn es um seine eigene Person geht“, sagte dann auch Wolf-Dieter Fuchslocher, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, bei seiner Laudatio auf den Goldschmied. Was das angehe, reihe er sich nahtlos ein, in die Liste der bisherigen Preisträger (siehe Infokasten). „Allen ist eines gemeinsam: nämlich Bescheidenheit“, so Fuchslocher. Und sie alle hätten Einfluss genommen. „Nicht im Sinne von Macht, sondern im Sinne von Veränderung und Korrektur“. Münzmay hat dies – neben anderem ehrenamtlichen Engagement – vor allem im Verschönerungsverein getan, der in diesem Jahr auch sein 125-jähriges Bestehen feiern kann. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass unser Preisträger die DLRG einst mitprägte, wie auch den Verschönerungsverein, den er bis März 2017 als Vorstand diente – und dies im wahrsten Sinne des Wortes“, so Fuchslocher. Dabei sei auch sein Hauptanliegen in Erfüllung gegangen. „Er und der Verschönerungsverein haben unsere Stadt und damit unseren Lebensmittelpunkt noch ein Stück lebens- und liebenswerter gemacht“, betonte Fuchslocher und lenkte das Augenmerk vor allem auch auf die Burgruine Löffelstelz, die Münzmay und seinen Mitstreitern „ihre jetzige Gestalt und schlichte Schönheit“ verdanke. Auch für die Brunnenanlagen am Mettersten, in Enzberg, Lomersheim, Sengach und am Bischof-Wurm-Platz in Dürrmenz, die historische Kelter und den Herzogstein habe sich der Verein unter Münzmay stark gemacht. „Alles lückenlos aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Veranstaltung sprengen“, erklärte Fuchslocher, nach dessen Laudation dann Vorstandsmitglied Elsbeth Rommel dem Preisträger die Ehrennadel ansteckte. Jene übrigens, die Goldschmied Münzmay vor Jahren selbst für die Bürgerstiftung entworfen hat, wie Rommel in ihrer Begrüßung bereits erwähnt hatte.

Und schließlich, nach all dem Lob, ergriff auch Münzmay selbst noch das Wort. „Dieser Preis ist für mich eine Ehre und gleichzeitig eine Verpflichtung, weiter aktiv zu sein“, fasste er sich kurz. Albrecht Münzmay ist eben kein Mann der vielen Worte – sondern der Taten. Und so soll auch das Preisgeld in Höhe von 500 Euro zur Hälfte an die Mörikerealschule und das Jugendhaus gehen.