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Die Alkoholkontrollen auf dem Mühlacker Straßenfest sollen schärfer werden.
Die Alkoholkontrollen auf dem Mühlacker Straßenfest sollen schärfer werden. © Symbolbild: dpa
24.08.2011

Alkohol-Kontrollen auf Mühlacker Straßenfest

Die Zeiten fürs Mühlacker Straßenfest sind etwas härter geworden. Mit dem Musikverein Mühlacker fehlt bei der diesjährigen 38. Auflage nun einer der großen Vereine, der schon von Beginn an vor 37 Jahren dabei war.

„Unser Straßenfest darf nicht sterben, weil es die ehemaligen und die jetzigen Mühlackerer verbindet“, erklärt Jochen Schray, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Vereine des Straßenfestes, die das Fest veranstaltet. Im Gegensatz zum Vorjahr nehmen am zweiten September-Wochenende beim Straßenfest nun 36 Vereine teil, ein Verein weniger als im Vorjahr, führt Schray aus. Vom Bereich „Wertle“ bis zur Waldenserstraße offerieren die Vereine dabei im Enzvorland ihre Spezialitäten. Neu ist beim Straßenfest diesmal eine Polizeiverordnung, die verbietet, Alkohol auf das Festgelände mitzubringen. „Es ist zu beobachten, dass Jugendliche vermehrt Alkohol mitbringen“, erklärt Mühlackers Bürger- und Ordnungsamtsleiter Ulrich Saur das Vorgehen. Die Polizei wird auf dem Festgelände unterwegs sein und bei verdächtigen Wahrnehmungen einschreiten. Aber: „Es wird nicht jeder Straßenfestteilnehmer kontrolliert“, erklärt Saur. Nur wenn ein Verdacht besteht, kontrollieren die Beamten die entsprechenden Personen. „Wir wollen damit ein Signal setzen, sich über den Alkoholkonsum Gedanken zu machen“, erläutert er das Vorgehen der Stadt. Denn immer öfter seien in der Vergangenheit Ausschreitungen bei Festen wegen mitgebrachten Alkohols zu beobachten gewesen. Ip