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Symbolbild: PZ
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12.10.2017

Angeklagte gestehen nach Massenschlägerei in Enzberg - Bewährungsstrafen

Mühlacker/Pforzheim. Nach einer Massenschlägerei am 9. Februar 2016 in der Nieferner Straße in Enzberg haben die beiden Angeklagten am Donnerstag eine letzte Chance zur Besserung bekommen. Vor dem Pforzheimer Amtsgericht setzten Richter Oliver Weik sowie die Schöffen Philipp Ziegler und Thomas Kuhn die Strafe noch einmal auf Bewährung aus. „Es gibt jetzt keine Spielräume mehr. Wenn noch etwas passiert, verbüßen Sie ein ganzes Päckchen“, erklärte Weik den Angeklagten.

Denn beide sind bereits vorbestraft – auch wegen Körperverletzungsdelikten. Zugute kam den Deutschen mit türkischen Wurzeln unter anderem, dass sie am Donnerstag – am dritten Verhandlungstag – doch noch Geständnisse ablegten.

Staatsanwalt Dominik Franzki hatte den beiden 23- und 32-jährigen Männern vorgeworfen, gemeinsam mit rund zehn Freunden drei Bulgaren verprügelt zu haben. Dabei soll dem Nebenkläger, der wohl zum Schlichten des Streits gekommen war, der Kiefer gebrochen worden sein.

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