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Tanja Wöhr hält in der Gemeinschaftsschule Mühlacker seit August 2018 die Zügel in der Hand. Foto: Schrader
Tanja Wöhr hält in der Gemeinschaftsschule Mühlacker seit August 2018 die Zügel in der Hand. Foto: Schrader
03.07.2019

Anmeldezahlen der Gemeinschaftsschulen in Mühlacker rückläufig

Mühlacker. Die Gemeinschaftsschulen im Land Baden-Württemberg kämpfen mit sinkenden Übergangsquoten. Immer weniger Eltern melden ihre Kinder also nach der Grundschule auf einer Gemeinschaftsschule (GMS) an. Der landesweite Trend zeichnet sich nun auch in Mühlacker ab: Die Anmeldungen in der Schillerschule – seit dem Schuljahr 2014/15 zur GMS umfunktioniert – gehen ebenfalls zurück. In Sorge sei sie aufgrund dieser Tatsache aber nicht, sagt Schulleiterin Tanja Wöhr.

Die Gemeinschaftsschulen im Land Baden-Württemberg kämpfen mit sinkenden Übergangsquoten. Immer weniger Eltern melden ihre Kinder also nach der Grundschule auf einer Gemeinschaftsschule (GMS) an. Der landesweite Trend zeichnet sich nun auch in Mühlacker ab: Die Anmeldungen in der Schillerschule – seit dem Schuljahr 2014/15 zur GMS umfunktioniert – gehen ebenfalls zurück. In Sorge sei sie aufgrund dieser Tatsache aber nicht, sagt Schulleiterin Tanja Wöhr. Im August 2018 trat die 38-Jährige aus Weissach die Nachfolge von Waltraud Schellenberger-Hagenbucher an, die sich in die Pension verabschiedete. „Wir werden zum kommenden Schuljahr trotzdem zwei Klassen bilden können.“ Etwa 32 Kinder stünden bisher auf ihrer Anmeldeliste. Und was man nicht vergessen dürfe: Ab der siebten Klasse erhielten sie viele sogenannte „Rückläufer“. Schüler, die es auf den „üblichen“ Schulen nicht gepackt haben und deshalb das Konzept der GMS wählen. „Die Klassen sieben bis neun sind voll, da können wir niemanden mehr aufnehmen“, so Wöhr. Weitaus größere Sorgen als die Schülerzahlen mache ihr das Platzproblem, woraus ihrer Ansicht nach eine Ursache der sinkenden Anmeldezahlen entsteht. Seit drei Jahren nämlich müssen die Fünft- und Sechstklässler der GMS in der Ulrich-von-Dürrmenz Schule unterrichtet werden. „Das schreckt viele Eltern ab“, sagt die Schulleiterin. Zum Beispiel bekäme sie immer wieder die Rückmeldung, dass die Busverbindungen nicht ideal seien.

Ein generelles Imageproblem der GMS sieht Wöhr nicht.

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