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Das Dorffest ist seit vielen Jahren ein beliebter Termin im Veranstaltungskalender von Enzberg. Viele der Mitglieder, die auf diesem Foto von 2004 zu sehen sind, sind schon erwachsen und wünschen sich ein Fortbestehen der bunten Feier. Foto: PZ-Archiv
Das Dorffest ist seit vielen Jahren ein beliebter Termin im Veranstaltungskalender von Enzberg. Viele der Mitglieder, die auf diesem Foto von 2004 zu sehen sind, sind schon erwachsen und wünschen sich ein Fortbestehen der bunten Feier. Foto: PZ-Archiv
24.11.2016

Arbeitsgemeinschaft der Enzberger Vereine sucht einen Vorsitzenden

Mühlacker-Enzberg. Es geht in diesen Tagen einigen Vereinen so: Der Vorsitzende mag nicht mehr weitermachen – und ein Nachfolger ist nur schwer zu finden. Unlängst erst berichtete der Förderverein der Familienherberge Lebensweg in Schützingen über den vakanten Posten. Nun hat es auch die Arbeitsgemeinschaft der Enzberger Vereine (ARGE) getroffen: Jürgen Hölzle (70), der 14 Jahre lang die Zügel in der Hand hatte, stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Da sich auf der Hauptversammlung, die kürzlich im Enzberger Naturfreundehaus stattgefunden hatte, kein Nachfolger fand, berieten die Mitglieder das weitere Vorgehen: Bis auf weiteres wird Frank Ziegler, stellvertretender Vorsitzer, die Geschicke lenken. Diese Notlösung sei jedoch nur für ein Jahr möglich, wie die Antwort auf eine Anfrage beim Mannheimer Amtsgericht bestätigt. Für den 27. September 2017 hat der Verein daher eine außerordentliche Hauptversammlung anberaumt, bis zu der das Problem geklärt werden soll.

Angst vor Auflösung

Von einer Auflösung ist die ARGE zwar noch weit entfernt, doch die Angst davor steht im Raum. Dann wäre nicht nur das beliebte Dorffest in Gefahr, das der Vorstand alle zwei Jahre organisiert, sondern auch das gesamte Vereinsleben. „Es gäbe Chaos“, so Ziegler. Denn die ARGE hat vor allem die Aufgabe, die Veranstaltungen der 20 Vereine zu koordinieren. Zum Beispiel achtet der Vorstand darauf, dass diese sich nicht überschneiden – bei 20 Vereinen eine durchaus sinnvolle Aufgabe. Weitere sind die Pflege der Ortseingänge – etwas, das dann die Stadt oder ein einzelner Verein übernehmen müsste. Deshalb fordert Ziegler die Mitglieder auf, „sich zu regen“.

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