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Auch im Schwesternwohnheim beim Krankenhaus werden Asylsuchende unterkommen. Foto: Gonzalez
Auch im Schwesternwohnheim beim Krankenhaus werden Asylsuchende unterkommen. Foto: Gonzalez
Direkt am Senderstädter Busbahnhof mietet die Stadt weitere Räumlichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen an. Foto: Gonzalez
Direkt am Senderstädter Busbahnhof mietet die Stadt weitere Räumlichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen an. Foto: Gonzalez
14.03.2018

Asylunterkünfte: Wohnungsnot bringt Mühlacker in die Bredouille

Mühlacker. Der Mühlacker Gemeinderat bewilligt viel Geld, um weitere Asylunterkünfte anzumieten. Schon jetzt ist absehbar, dass auch dieser Schritt nicht ausreichen wird.

Die Folgen der Flüchtlingskrise belasten zunehmend die finanziellen Mittel der Kommunen sowie des Landes. Besonders deutlich tritt dieser Umstand derzeit in Mühlacker zutage, wo immer wieder Geld benötigt wird, um Angebote für Asylsuchende zu schaffen.

Nun hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats erneut Finanzmittel bewilligt: Dieses Mal für die Anmietung von Wohnungen an der Bahnhofstraße 123 sowie an der Hermann-Hesse-Straße 32, um dort insgesamt 83 Geflüchtete unterzubringen. Aktuell leben bereits 121 Personen in städtischen Unterkünften. Bis Ende 2018 geht das Landratsamt Enzkreis von einem Flüchtlingsanteil von rund 1,7 Prozent aus. Das bedeutet, dass Mühlacker mit rund 450 Flüchtlingen rechnen muss und dementsprechend bis Ende 2018 weitere 140 Plätze für die Anschlussunterbringung benötigt werden.

Allerdings ist nicht nur der Wohnungsmangel ein Problem für die Stadt, sondern auch die Kosten schlagen ordentlich zu Buche. Die Jahresmieten für die nun hinzugekommenen Wohnungen inklusive Betriebskosten betragen rund 129.000 Euro.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.