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Der Landtagabgeordnete Konrad Epple (von links) und der Minister für Ländlichen Raum Peter Hauk freuen sich über den Einsatz der Beteiligten Hans und Joachim Schmid sowie Matthias Blechschmitt und Marco Borke vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. Fotos: Cichecki
Der Landtagabgeordnete Konrad Epple (von links) und der Minister für Ländlichen Raum Peter Hauk freuen sich über den Einsatz der Beteiligten Hans und Joachim Schmid sowie Matthias Blechschmitt und Marco Borke vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg. Fotos: Cichecki
29.08.2018

Auf Tuchfühlung mit den Trockenmauern: Minister besucht Weinberg in Roßwag

Vaihingen-Roßwag. Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz war heute in Roßwag zu Besuch, um sich über das Sanierungsprojekt „Trockenmauern im Weinber Roßwag“ zu informieren.

„Wenn Trockenmauern mit viel Sorgfalt gebaut und anschließend richtig gepflegt werden, dann sollte der Erhalt für die nächsten 100 Jahre gesichert sein“, so Johannes Schmid, Geschäftsführer der Firma Hans Schmid für Garten- und Landschaftsbau. Das erhofft sich auch die Landsiedlung Baden-Württemberg von den Trockenmauern in den Roßwager Weinbergen. Unter der Leitung von Geschäftsführer Bernhard Kübler hat das Unternehmen das Projekt „Trockenmauern im Weinberg Roßwag“ ins Leben gerufen. Die verfallenen Mauern auf Illinger Gemarkung sind seit Jahren sanierungsbedürftig. Einen Großteil hat die Firma Hans Schmid abschnittsweise bereits erneuert. Laut Kübler handle es sich bei dem Auftrag nicht nur um eine einfache Sanierung, sondern um ein „Pionier-Projekt“. Grund genug für Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum, dem beispiellosen Bauprojekt in Roßwag am Mittwoch einen Besuch abzustatten. Beispiellos deshalb, weil dieser Unternehmung eine besondere agrarstrukturelle Bedeutung zuteilwerde. „Wenn Eingriffe in die Natur erfolgen, muss aus Sicht des Naturschutzes ein Ausgleich unternommen werden“, weiß Kübler. Eben dies werde in Roßwag gleich an Ort und Stelle realisiert. Denn die Trockenmauer wertet nicht nur das Areal ökologisch auf, sondern die Maßnahme garantiert zugleich den Erhalt des Gebiets als landwirtschaftliche Nutzfläche, erklärt Kübler. „Durch die Sanierung der Trockenmauern könne neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen werden“, berichtet Minister Hauk. Finanziert wird dieses privatwirtschaftliche Großprojekt durch den Verkauf von Ökopunkten.

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