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Amtsleiterin Johanna Bächle, Schulamtsleiter Volker Traub, Oberbürgermeister Frank Schneider sowie der Dürrmenzer Schulleiter Matthias Klewar (von links) haben am Donnerstagabend über die Fusionspläne informiert. Foto: Jähne
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Die Ulrich-von-Dürrmenz-Schule bleibt wohl auch weiterhin eigenständig.

Aus Drei mach Zwei: Hitzige Debatte um mögliche Schulfusion in Mühlacker

Mühlacker. Nun wird wohl doch alles ganz anders kommen als bislang gedacht: Die Fusion der drei Grundschulen aus Dürrmenz, Mühlhausen und Lomersheim scheint nach den neuesten Entwicklungen jedenfalls vom Tisch zu sein.

Bei einer Infoveranstaltung am Donnerstagabend flogen erneut die Fetzen – und es kristallisierte sich mehr denn je heraus: Eine Lösung, bei der Mühlhausen und Lomersheim zu Außenstellen der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule würden, wird aufgrund erheblichen Widerstands der Eltern und in Teilen auch der Lehrer kaum umzusetzen sein.

Nicht nur einmal hallt ein tiefes Seufzen am Donnerstagabend durch den Musiksaal der UvD- Schule. Die einen finden den Zustand nur noch zum Lachen, andere können ihren Ärger kaum noch im Zaum halten. Zahlreiche Interessierte sind gekommen, um sich über die mögliche Fusion zu informieren und mitzudiskutieren. Und Johanna Bächle, die Leiterin des Amts für Bildung und Kultur, hat alle Hände voll zu tun, damit nicht fünf Redner aus dem Publikum durcheinander agieren.

„Zum Lehrermangel kommt jetzt auch noch ein Führungsmangel hinzu“, kommentiert jemand aus dem Reihen der Zuhörerschaft das Geschehen. Dass hier nur noch „Not und Chaos“ herrsche und es vonseiten des Gemeinderates keinen vernünftigen Lösungsansatz gebe, wird ebenfalls beanstandet.

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