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Machen die Ausbildungsbörse in Oberderdingen erst möglich: Frank Straub von Blanc und Fischer Familienholding(von links), Ausbildungsakademieleiterin Angelika Pücher-Purr, Alfons Moritz (IHK Karlsruhe), sowie die Bürgermeister Armin Ebhart (Kürnbach) und Sarina Pfründer (Sulzfeld), FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung, Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki, CDU-Landtagsabgeordneter Joachim Kößler und Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle von Zaisenhausen.Foto: Prokoph
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Zahlreich besucht war die Ausbildungsbörse am Samstag in Oberderdingen schon zu Beginn ab 9.30 Uhr. Foto: Prokoph

Ausbildungsbörse in Oberderdingen: Erfolgreiche Suche nach beruflicher Orientierung

Oberderdingen. „Die Grundlage eines jeden Staates ist die Ausbildung seiner Jugend“, zitierte Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki bei der mittlerweile 16. Interkommunalen Ausbildungsbörse in der Oberderdinger Aschingerhalle am Samstag den altgriechischen Philosophen Diogenes von Sinope, der bereits um 400 vor Christus gelebt hat. Und wie damals ist es auch heute.

Denn die Ausbildungsbörse der Kommunen Oberderdingen, Kürnbach, Sulzfeld, Sternenfels und Zaisenhausen ist eine gelungene Zusammenarbeit, bei der sich die Firmen und Jugendlichen zwanglos begegnen können.In Oberderdingen gab es diesmal dafür 37 verschiedene Stände. Und bei der Börse sind auch die Politiker zugegen.

So konnte Nowitzki die Nachbarbürgermeister, Institutionen, Firmen, sowie den Landtagsabgeordneten Joachim Kößler (CDU) und den FDP-Bundestagsabgeordneten Christian Jung sowie den CDU Bundestagsabgeordneten Axel Fischer begrüßen. „Wir stehen bei der Digitalisierung vor einer industriellen Revolution“, sagte Kößler in seiner kurzen Ansprache. Vor 30 Jahren habe es die erste E-Mail gegeben und vor 12 Jahren das erste Smartphon, so Kößler. „Wir müssen deshalb bei der Ausbildung jeden mitnehmen, denn wir brauchen alle im Land“, sagte Kößler. „Oberderdingen gehört zu den Top-Gemeinden der Region“, lobte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung in seiner Rede die Kommune. „Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens“, befand später der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer im Gespräch.

Geschätzte 1000 Besucher kamen zur Ausbildungsbörse. „Die Börse ist eine sehr gute Einrichtung“, war auch der Oberderdinger Gemeinderat Uwe Schneider später im Gespräch überzeugt.

So sahen es auch der Flehinger Besucher Matthias Boger und sein Sohn Tim als sie sich am Stand der Knittlinger Firma Wolfi nformierten. „Technik macht mir Spaß“, sagte der 13-jährige Tim, der sogar schon den zweiten Platz beim Oberderdinger Karl-Fischer-Preis belegt hatte. Ich will mal Werkzeugmacher werden“, sagte der elf Jahre alte Mats Kölle aus Sulzfeld. Mit seiner Mutter Katja Pottiez-Kölle, deren Firma mit einem Stand vertreten war, schlenderte er durch die Börse.

Zufriedene Gesichter gab es auch beim Stand der Oberderdinger Verwaltung. Dort erklärten unter anderem Kämmerer Dieter Motzer und Hauptamtsleiter Heiko de Vita die Verwaltungslaufbahn.