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Am Ortseingang von Diefenbach war ein Auto auf der winterlichen Fahrbahn ins Schleudern geraten und landete in einem Bach.
Am Ortseingang von Diefenbach war ein Auto auf der winterlichen Fahrbahn ins Schleudern geraten und landete in einem Bach. © DRK
09.01.2017

Auto rutscht bei Unfall in Bach – zahlreiche Einsätze für DRK am Wochenende

Sternenfels. Nach dem Zusammenstoß zweier Autos auf der Landstraße zwischen Sternenfels und Diefenbach landete in der Nacht zum Sonntag ein Auto in einem Bachbett. Drei Fahrzeuginsassen sind dabei teils leicht bis mittelschwer verletzt worden.

Laut Polizei war ein 22-jähriger BMW-Fahrer gegen 0.15 Uhr von Sternenfels nach Diefenbach unterwegs, als er auf der glatten Fahrbahn nach dem Ortseingang Diefenbach ins Schleudern geriet. Er drehte sich mit seinem Auto um die eigene Achse und stieß mit dem Heck des Wagens gegen die Fahrzeugfront eines in Gegenrichtung fahrenden 48 Jahre alten Autofahrers. In der Folge kam der BMW von der Fahrbahn ab und rutschte in das angrenzende Bachbett, wo er zuletzt auf dem Dach liegen blieb.

Ein Rettungsteam mit Notarzt sowie die Feuerwehr aus Sternenfels eilten mit 18 Einsatzkräften zur Unfallstelle. Der 22-Jährige BMW-Fahrer kam anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Leichte Verletzungen erlitten der 48-jährige Unfallkontrahent sowie dessen siebenjähriger Sohn. Beide Unfallautos mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei bei mehreren tausend Euro anzusiedeln sein.

Für die DRK-Helfer aus Sternenfels hielt das Wochenende neben diesem Unfall noch weitere Einsätze bereit: Parallel zum nächtlichen Unfall wurden nach 1 Uhr nachts bei Schneetreiben und Minusgraden von einer stark frequentierten, feuchtfröhlichen Winterparty im offenen Gelände kurz hintereinander zwei hilflose, unterkühlte und phasenweise bewusstlose Jugendliche sowie ein verletzter Jugendlicher gemeldet, die das DRK versorgte.

Zuvor eilten die Helfer am Spätnachmittag zu einer Kollision zweier Wagen im Ort, bei denen es drei Schwerverletzte gab. Sie wurden zunächst versorgt und anschließend mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht.

Bei allen drei Einsätzen waren neben dem Regelrettungsdienst von den ehrenamtlichen „Helfern vor Ort“ je ein Sanitäter und Notarzt der Bereitschaft Maulbronn mehrere Stunden im Einsatz. Insbesondere bei der Gartenparty mussten Betroffene bei Schneetreiben teilweise im Privat-Auto der „Helfer vor Ort“ versorgt werden, bis zur Unterstützung des inzwischen ausgelasteten Rettungsdienstes weitere Rettungsmittel aus angrenzenden Landkreisen bei winterlichen Witterungs- und Straßenbedingungen eintrafen.