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Noch unklar ist die Ursache des Brandes auf dem Illinger Rommlerhof, bei dem elf Kälber, fünf Schweine und ein Pferd zu Tode kamen. © Schmid
15.09.2011

Bauernhof-Brand: Polizei schließt Brandstiftung aus

ILLINGEN. Beim Brand auf einem Illinger Bauernhof schließt die Polizei Brandstiftung aus. Als wahrscheinliche Brandursache wird eine Selbstentzündung von frisch eingebrachtem Heu angegeben. Am Mittwochmittag sind auf dem Aussiedlerhof an der Schützinger Straße eine Scheune und ein angebauter Stall abgebrannt. Mehrere Kälber und Schweine verbrannten, ein Pferd musste später eingeschläfert werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war bis in die Nacht im Einsatz.

Am Tag nach dem großen Brand auf dem Illinger Rommlerhof sitzt der Schock bei den Betroffenen noch tief. Erst kurz vor 23 Uhr am Mittwochabend war der Brand vollständig gelöscht. Die Polizei machte sich am Donnerstagvormittag wieder auf die Suche nach der Brandursache. Momentan wird davon ausgegangen, dass elf Kälber und fünf Schweine verbrannt sind. Eines der geretteten Pferde ist laut Manfred Beyle vom Polizeiposten in Illingen am Mittwochabend an den Folgen des Rauchgases gestorben.

Bildergalerie: Großbrand auf Illinger Bauernhof: Mehrere Tiere sterben

Bei dem Brand am Mittwochmittag sind eine Scheune, in der offenbar Heu und Stroh gelagert wurde, und ein angrenzender Stall abgebrannt. Sofort waren Nachbarlandwirte herbeigeeilt, hatten geholfen und die geretteten Tiere versorgt. Nach ersten, groben Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. nad