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05.06.2018

Bauprojekt im Wiesental: Illinger Bürgerinitiative will mit Gemeindeverwaltung diskutieren

Illingen. Scharfe Vorwürfe hatte sich die Illinger Bürgerinitiative (BI), die gegen ein Wohnheimprojekt der Caritas für Schwerbehinderte im sogenannten „Wiesental“ kämpft, in den vergangenen Tagen anhören müssen. Es sei sogar „moralisch verwerflich“ gegen dieses Sozialprojekt zu opponieren, hatte Ingeborg Beller, die Sprecherin der UBL-Fraktion im Illinger Gemeinderat stellvertretend für die meisten ihrer Ratskollegen betont.

Außerdem bezeichnete Beller die Argumente und Bedenken der BI-Mitglieder im Hinblick auf das Bauprojekt als „vorgeschoben“. Darauf hat nun Ingo Weimer, der Sprecher der Bürgerinitiative, reagiert und in einem Schreiben an die PZ deutlich gemacht, dass er es im Namen der BI sehr bedauert, „immer wieder von den gleichen Personen auf sozialer und emotionaler Ebene angegriffen zu werden“. Deswegen seien er und seine Mitstreiter bereit, bei einer öffentlichen Veranstaltung gegenseitig Argumente auszutauschen. „Es geht uns vor allem um eine sinnvolle, sachliche Diskussion“, sagt Weimer. Gegen diesen Vorschlag hat offensichtlich auch die Illinger Gemeindeverwaltung nichts einzuwenden. Weil Bürgermeister Harald Eiberger zurzeit im Urlaub ist, ließ Bürgermeister-Stellvertreter Johann Sturm (UBL) über Hauptamtsleiter Sven Holz ausrichten, dass die Verwaltung ebenso wie der Gemeinderat prinzipiell an einer solchen Informationsveranstaltung interessiert seien.

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