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Die Kicker des SV Iptingen (grüne Trikots) unterlagen gegen den TSV Häfnerhaslach am Sonntag mit 0:1. Fotos: Fotomoment
Die Kicker des SV Iptingen (grüne Trikots) unterlagen gegen den TSV Häfnerhaslach am Sonntag mit 0:1. Fotos: Fotomoment
13.11.2017

Bei Schnee und Regen verliert Iptingen gegen Häfnerhaslach mit 0:1

In einer umkämpften Partie der Kreisliga A 3 Enz/Murr unterlag der SV Iptingen gegen den TSV Häfnerhaslach mit 0:1.

Der Tabellenzweite aus Häfnerhaslach war zu Beginn deutlich überlegen, doch gab ab der 20. Minute das Spiel zunehmend aus der Hand. Auf beiden Seiten gelang es nur selten, das gegnerische Tor in Gefahr zu bringen. Zu harmlos waren die Abschlüsse und so ging es beim Stand von 0:0 in die Pause. Nach einem Freistoß der Gäste gelang es den Iptingern nicht, den Ball richtig zu klären und so kam Marcel Dupper zu einem zweiten Schussversuch und drosch den Ball mit viel Wucht zum 1:0 (62.) in die Maschen. „Jetzt sind wir dran, Jungs!“, tönte es von der Trainerbank der Iptinger.

Trotzdem zufrieden

Aufgegeben hatte man sich selbstverständlich noch lange nicht. Mit viel Einsatz hielt der TSV Häfnerhaslach dagegen. War die Leistung der Offensive mangelhaft, so zeigte sich die Defensive in bester Verfassung. Daher gelang es dem SV Iptingen, trotz einer gefährlichen Möglichkeit kurz vor Schluss, auch nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. SVI-Trainer Martin Weeber zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der gezeigten Leistung. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Trotzdem ist es bitter, denn der eine Punkt wäre verdient gewesen.“ Ganz und gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Jungs hingegen war der Spielertrainer des TSV Häfnerhaslach, Sedat Yilmaz. „Das war die schlechteste Leistung der Saison, so schlecht habe ich uns noch nicht erlebt.“ Gerade im Sturm habe jedwedes Tempo gefehlt.

Im Samstagsspiel der Kreisklasse A 1 (hier fielen wetterbedingt fast alle Sonntagspartien aus) trennten sich die Spielvereinigung Zaisersweiher und der FC Viktoria Enzberg mit 1:1. Zwar hatte Zaisersweiher mehr vom Spiel, doch vor dem Tor sprang für den Gastgeber nichts heraus. Durch starke Konter waren die Gäste aus Enzberg hingegen stets gefährlich und so wunderte es auch nicht, als nach einem langen Ball auf den linken Flügel mit gefolgtem Zuspiel in die Mitte Max Pendinger im Nachfassen die 1:0-Führung (23.) erzielte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wurde Zaisersweiher ein Handelfmeter zugesprochen, den Ilyas Özcan verwandelte und damit für den 1:1-Pausenstand (45.+2) sorgte. In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild, die Enzberger mit starken Kontern, doch Zaisersweihers Torhüter Tobias Jäger hielt seine Mannschaft im Spiel.

Ungenutzte Chancen

Kurz vor Schluss hätte Enzberg durchaus noch die drei Punkte klar machen können. Beim Abschluss versprang Kevin Kraft aber der Ball, so dass er ihn am Tor vorbei setzte. Dementsprechend unglücklich waren die Enzberger, trotz des Punktgewinns. „Gerade in der 1-gegen-1-Situation haben wir wieder mal unsere Chancen liegenlassen“, sagte Viktoria-Vorstand Frank Alber. Bei Zaisersweihers Trainer Jürgen Widmann klang das anders: „Über den einen Punkt können wir wirklich froh sein.“ Für Zaisersweiher geht es in der kommenden Woche gegen den Zweiten Alemannia Wilferdingen „In dieser Liga können wir jeden schlagen“, zeigte sich Jürgen Widmann optimistisch.