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Beim Malwettbewerb Verbundenheit mit Maulbronn gezeigt.
Beim Malwettbewerb Verbundenheit mit Maulbronn gezeigt © Henkel
10.10.2011

Beim Malwettbewerb Verbundenheit mit Maulbronn gezeigt

Der Foto- und Malwettbewerb der Stadt Maulbronn ist beendet. Anlässlich des 125-jährigen Stadtjubiläums in diesem Jahr wurde er ausgeschrieben. Die Gewinner erhielten in der „Postscheuer“ ihre Preise. 14 Menschen hatten sich beteiligt.

„Es wird immer schwieriger Bindungen aufzubauen“, sagte Bürgermeister Andreas Felchle zu der geringen Anzahl an Einsendungen. Vor Wochen wurde wegen des geringen Interesses daran gedacht, den Wettbewerb ganz abzusagen. Dann kamen noch Bewerbungen. Wichtig für das 125-jährige Stadtjubiläum wie für den Foto- und Malwettbewerb war es „Heimatverbundenheit“ zu zeigen. Bindungen zum Wohnort und den dort lebenden Menschen sollten mit den Arbeiten gezeigt und geschaffen werden. Als „Vorfazit“ meinte Felchle, dass dies nicht in erhoffter Weise gelungen sei. Es gebe zwar noch die typischen Maulbronner, die sich mit ihrem Ort identifizierten und sich engagierten, aber es würden immer weniger. Für den Bürgermeister ist die zunehmende „Individualisierung“ in der Gesellschaft der Grund. Dennoch hatte der Wettbewerb für ihn „nur Gewinner“. Die Einsendungen des Mühlacker Künstlers Martin Eisenhardt zählte er dazu. Ohne in Maulbronn zu wohnen reichte er einige Aquarell-Exponate mit Motiven aus der Klosterstadt ein. „Für die Stadt war jede Einsendung ein wunderbares Geschenk“ und „ein Zeichen von Engagement“, so Felchle. Eine vierköpfige Jury hatte die Arbeiten bewertet: Astrid Brüstle, die als Künstlerin die Jubiläumsmaskottchen Muli und Mönch Meier malte und malt, Martin Scheerle (Stadtrat a.D.), Eva Kunzmann (Öffentlichkeitsarbeit) und Felchle. Er und Astrid Brüstle überreichten vor rund 30 Besuchern in der Kategorie Kinder den ersten Preis an Ella und Karin Wanner für ein Fotoobjekt und den dritten Preis an Jule Koschnike für ihre Zeichnung „Bank unter der Linde“. Bei den Jugendlichen erhielt Elisa Krüger für ihre Zeichnung „Verborgenes Wasser“ den dritten, Lea Krüger für ihre Fotografien „Stille Örtchen“ den zweiten und Miriam Abt für ihre Fotoarbeit „augen-Blick-winkel“ den ersten Platz. Bei den Erwachsenen kam Martin Eisenhardt mit seinem Bild „Unterm Scheuelberg“ auf den dritten, Paul Velte mit seinem Bild „Kleiner Teich im Park“ auf den zweiten und Britta Adam mit ihren Fotomotiven der Maulbronner Seenlandschaft auf den ersten Platz. Die ersten Plätze waren mit 150, die zweiten mit 100 und die dritten mit 50 Euro dotiert. Andreas Felchle sagte, dass der Jury Kreativität wichtig war. Vor allem wurde die „innige Beziehung und das Herzgefühl“ bewertet, die sich mit einer Arbeit ausdrückte. Für kurze Zeit werden die Wettbewerbsbeiträge in der „Postscheuer“ gezeigt.

Das Flötenquartett „Flautato“ umrahmte die Veranstaltung. vh