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Zahlreiche Gespräche, unter anderem mit den Knittlinger Ratsfraktionen, haben die Landwirte Karl Steinmetz (von links), Jochen Bonnet, Thomas Blanc, Werner Vincon und Bernhard Blanc in den vergangenen Wochen geführt. Ihr Ziel, das „Schillingsfeld“ als landwirtschaftliche Fläche zu erhalten, hat die Arbeitsgemeinschaft nun fürs erste erreicht. Foto: Hepfer
Zahlreiche Gespräche, unter anderem mit den Knittlinger Ratsfraktionen, haben die Landwirte Karl Steinmetz (von links), Jochen Bonnet, Thomas Blanc, Werner Vincon und Bernhard Blanc in den vergangenen Wochen geführt. Ihr Ziel, das „Schillingsfeld“ als landwirtschaftliche Fläche zu erhalten, hat die Arbeitsgemeinschaft nun fürs erste erreicht. Foto: Hepfer
Das „Schillingsfeld“ ist ein Steitpunkt zwischen der Knittlinger Stadtverwaltung und den Landwirten, die die Flächen dort gerne kaufen möchten. Foto: Schrader/PZ-Archiv
Das „Schillingsfeld“ ist ein Steitpunkt zwischen der Knittlinger Stadtverwaltung und den Landwirten, die die Flächen dort gerne kaufen möchten. Foto: Schrader/PZ-Archiv
22.11.2017

Bekenntnis zu örtlichen Landwirten - Knittlinger Rat lehnt Ausweisung von Sondergebiet in Kleinvillars ab

Das „Schillingsfeld“ in Kleinvillars, das die ortsansässigen Landwirte schon seit Generationen bewirtschaften, bleibt ein heiß diskutiertes Thema in Knittlingen. Misstrauisch und mit Argus-Augen hatten die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftlicher Betriebe in Kleinvillars“ die jüngste Gemeinderatssitzung am Dienstagabend verfolgt.

Denn durch einen Antrag der Stadtverwaltung sollte unter anderem über eine Teilfortschreibung des Flächennutzungsplans das „Schillingsfeld“ bei Kleinvillars zu einem Sondergebiet für Landwirtschaft umgewidmet werden. Das lehnten die Knittlinger Ratsmitglieder aber kategorisch ab. Bei je nur einer Ja-Stimme und Enthaltung stellte sich das Gremium klar hinter die örtlichen Landwirte. Womöglich auch deswegen, weil bereits im Vorjahr der Versuch eines auswärtigen Investors gescheitert war, an gleicher Stelle ein Pferdegestüt zu errichten (PZ berichtete). Mehrheitlich beschlossen wurde hingegen die Änderung des Flächennutzungsplans hinsichtlich der Wohnungsbauentwicklung in der Knittlinger Kernstadt. Dabei ging es um die rund elf Hektar großen Flächen „Schafgarten“ und „Am Kalkofen“, bei denen der Gemeinderat schon im Sommer erste Schritte eingeleitet hatte. Ebenso votierten die Ratsmitglieder dafür, im Bereich Störrmühle landwirtschaftliche Flächen (3,3 Hektar) für ein eingeschränktes Gewerbegebiet umzuwandeln. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.