nach oben
Für viele Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind (Archivbild), gestaltet sich das Vorärtskommen auf Mühlacker Gehsteigen oftmals als schwierig.
Rollator © Symbolbild: dpa
27.05.2011

Beschwerden über enge Mühlacker Gehsteige

MÜHLACKER. In der Senderstadt wächst insbesondere bei Senioren der Unmut über zu enge Gehsteige, die oftmals auch noch vollgeparkt werden. Gerade zu den Stoßzeiten sei ein problemloses Vorwärtskommen mit Rollatoren oder Rollstühlen nahezu unmöglich.

Auch mit dem Auto unterwegs zu sein ist für ältere Menschen oft mit Strapazen und Stress verbunden, da es gerade in der Bahnhofstraße sehr eng zugeht. "Da ist es dann im Prinzip egal, ob man mit dem Auto fährt oder über einen der überfüllten Gehsteige zu Fuß geht. Vorwärts kommt man so oder so nicht", klagt ein älterer Herr. Für Marga Kucher, Kreisseniorenrätin aus Mühlacker, stellt sich die Situation wie folgt dar: Gerade in der Bahnhofstraße gehe es bei viel Betrieb sehr eng zu – und das trotz der an sich breiten Gehsteige. „Wenn dann aber Plakate, Stühle und Tische rausgestellt werden und viele Menschen unterwegs sind, ist für gehandicapte Senioren oftmals kein Durchkommen mehr.“

Abhilfe schaffen könnte aus Sicht von Marga Kucher eine Neuregelung des Verkehrs, genauer gesagt das Ausweisen der Bahnhofstraße als Einbahnstraße. „Dann könnte man die Gehsteige noch weiter verbreitern und somit für Entlastung sorgen“, sagt Marga Kucher, die sich wünscht, die Einbahnregelung zumindest Probeweise einmal auszuprobieren.  max