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Rolf Leo zeigt, dass auch in Reichweite des „Schrammelstegs“ Bäume den beliebten Spaziergängerweg blockieren. Foto: Hepfer
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Stadtrat Rolf Leo ist überrascht, dass dieser mächtige Stamm beim Herzogstein durch den Wind entwurzelt werden konnte und auf den Weg stürzte. Foto: Hepfer
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Weil das „Oberste Wäldle“ im Naturschutzgebiet „Enztal“ liegt, dürfen dort umgefallene Bäume nicht in allen Flächenbereichen entfernt werden. Foto: Hepfer

Beunruhigende Sturmschäden: Spazierweg wird von umgestürzten Baumstämmen blockiert

Mühlacker-Dürrmenz. Von den ganz großen Sturmschäden ist der östliche Enzkreis beim Unwetter am Wochenende weitgehend verschont geblieben. Speziell was Dürrmenz anbelangt, sei bis auf ein paar heruntergefallene Dachziegel nicht viel passiert, erzählt Anwohner Rolf Leo, gleichzeitig Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Mühlacker Gemeinderat. Anders sieht es derweil auf dem beliebten Spazierweg im „Obersten Wäldle“ entlang der Enz zwischen Dürrmenz und Enzberg aus.

Dort sind durch die heftigen Sturmböen der vergangenen zwei Wochen nicht nur Äste abgerissen worden. Gleich mehrere umgestürzte Baumstämme mit zum Teil beachtlichem Durchmesser liegen mittlerweile enzaufwärts bis zum Herzogstein über dem Weg. „Gar nicht auszudenken, was dabei einem Spaziergänger hätte passieren können“, sagt Leo. „Und auch jetzt noch hängen umgestürzte Stämme teilweise im Geäst anderer Bäume und sorgen nahe der Wander- und Spazierwege für Gefahrenpotenzial“, fügt der Freie-Wähler-Stadtrat auch mit Blick darauf hinzu, dass in den kommenden Wochen weitere Unwetter folgen könnten. Allerdings, so heißt es in einer Stellungnahme der Stadt Mühlacker, liege das „Oberste Wäldle“ im Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Enztal“. Dort könne nicht überall das Totholz entfernt werden. Weil aber entlang der Wege, beispielsweise an der verlängerten Sankt-Andreas-Straße und am breiten Schotterweg zwischen „Schrammelsteg“ und Herzogstein, Streifen von etwa 30 Meter von der Ausweisung zum Waldrefugium ausgenommen wären, sei es dort möglich, umgestürzte oder abgestorbene Bäume entlang der Fahr- und Gehwege wegzuräumen.

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