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Dirigent Matthias Gromer mit Alexander Kirn von der Staatsoper Stuttgart an der Piccolo-Trompete und den Blechbläsern aus Bretten. Foto: Frommer
Dirigent Matthias Gromer mit Alexander Kirn von der Staatsoper Stuttgart an der Piccolo-Trompete und den Blechbläsern aus Bretten. Foto: Frommer
24.06.2018

Blechbläserchor Bretten überzeugt in der Pauluskirche in Mühlacker

Mühlacker. Virtuose Vielfalt: Der Blechbläserchor Bretten hat in der Pauluskirche in Mühlacker alle Register gezogen.

Facettenreiche Kirchenmusik aus dem 18. Jahrhundert bildete den Auftakt, zeitgenössische Kompositionen demonstrierten die viel zu selten aufgeführte Variationsbreite der Blechbläser – und Soli und Zusammenspiel von Alexander Kirn und Matthias Gromer setzten zusätzliche Höhepunkte.

Mit der eigens für ein zehnstimmiges Blechbläserensemble komponierten Ouvertüre zu Georg Friedrich Händels festlicher Feuerwerksmusik wurde das fulminante Konzert eröffnet. Unmittelbar danach lenkte Dirigent Matthias Gromer die Aufmerksamkeit der 100 Zuhörer auf einen britischen Zeitgenossen Händels: John Baston (1685 bis 1740). Zu den wenigen Kompositionen Bastons, die erhalten blieben, zählt sein „Concerto No.2“. Das Besondere bei der Darbietung in der Pauluskirche: Die ursprünglich für Blockflöte geschriebenen Soli übernahm in Mühlacker eine Piccolo-Trompete – rasend schnell und meisterlich gespielt von Alexander Kirn, der, wie Matthias Gromer ausführte, „seine Wurzeln beim Bezirksbläserchor hat, inzwischen aber dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart angehört“. Gemeinsam mit dem Stargast spielte das an diesem Abend 18-köpfige Ensemble drei Sätze: Allegro, Adagio und Presto.

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