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Ob es sich bei dem Unglück um handelsübliche Böller oder selbsthergestellte Knaller handelte, ist noch immer nicht geklärt. Foto: Lutz
Ob es sich bei dem Unglück um handelsübliche Böller oder selbsthergestellte Knaller handelte, ist noch immer nicht geklärt. Foto: Lutz
Das Knallen von Feuerwerkskörpern kann sehr gefährlich werden: Das zeigte ein Vorfall an der Senderstädter Mörike Realschule im Januar. Foto: dpa-Archiv
Das Knallen von Feuerwerkskörpern kann sehr gefährlich werden: Das zeigte ein Vorfall an der Senderstädter Mörike Realschule im Januar. Foto: dpa-Archiv
11.03.2019

Böllerunglück wirkt nach: Mörike Realschule kümmert sich um traumatisierte Schüler

Mühlacker. Nachdem Anfang Januar einem 15-jährigen Schüler der Mörike-Realschule in Mühlacker ein Böller in der Hand explodierte, wobei nicht nur er selbst, sondern noch 14 weitere Jugendliche verletzt wurden, stockte vielen in der Region erst einmal der Atem. Es kamen Fragen auf wie: Hätte man dieses Unglück nicht verhindern können? Handelte es sich bei dem Feuerwerkskörper womöglich um einen Produktionsfehler? Oder wurde er gar selbst hergestellt?

Bis zum heutigen Tag gibt es noch keine klaren Antworten auf diese Fragen. Rektor Hans-Joachim Blum ist der Meinung, dass solche schrecklichen Ereignisse nicht vorhersehbar seien und auch für die Zukunft gebe es nie eine absolute Sicherheit, dass so etwas nicht wieder passieren könnte.

Die Aufgabe der Schule sei es nun vor allem für die betroffenen und traumatisierten Schüler sowie deren Eltern da zu sein, erklärt der Schulleiter auf Nachfrage der PZ. Es wurden Schulpsychologen beauftragt, die sich der Angelegenheit annahmen. „Momentan hat sich die Lage wieder normalisiert, sollte aber noch einmal Bedarf aufkommen, so werden die Schulpsychologen wieder helfen“, betont Blum. Ansonsten werden die Klassen nach wie vor von ihm und seinen Mitarbeitern begleitet.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 12. März 2019, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.