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Das Loch auf dem Bolzplatz in Freudenstein ist wahrlich nicht tief, birgt für spielende Kinder und Jugendliche aber dennoch eine Verletzungsgefahr.  Fotos: Schrader 

Bolzplatz in schlechtem Zustand: Stadt Knittlingen weist Vorwürfe von sich

Knittlingen. Die Stadtverwaltung Knittlingen hat sich am Mittwoch zum Zustand des Freudensteiner Bolz- und Tartanplatzes geäußert. Einige Jugendliche und Stadträte hatten sich über ein großes, flaches Loch im Bolzplatz und Risse im Tartanplatz beschwert (PZ berichtete).

Wie der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp im PZ-Gespräch erklärt, sei die Aushebung im Bolzplatz die einzige Möglichkeit gewesen, die Vorgabe des Landratsamtes Enzkreis zu erfüllen. Dieses hatte als Voraussetzung für den Bau der neuen Feuerwehrgarage eine 26 Kubikmeter fassende Ausgleichsfläche für Hochwasser gefordert. „Und dieser Teil des Bolzplatzes war der für uns einzig mögliche Bereich, in dem wir eine solche Ausgleichsfläche überhaupt schaffen konnten“, bekräftigt Hopp. Die Ausgleichsfläche wurde an den Rand des Bolzplatzes gelegt, um zum einen die räumliche Nähe zur Garage zu haben und gleichzeitig die Parkplatz- und Straßenflächen, sowie Tartanplatz und Bolzplatzhauptfläche nicht zu stören, bestätigt auch noch mal der zuständige Architekt Patric Göhner in einer Pressemitteilung. Der Zustand sei jedoch nicht von Dauer, beruhigt Hopp die Gemüter. „Sobald die Hochwasserschutzmaßnahme in diesem Bereich abgeschlossen ist, wird das Loch gefüllt und es kann wieder unbeschwert gekickt werden.“

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