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Viel Lob hat Jugendpfleger Benjamin Denk für seine Arbeit aus den Reihen des Wiernsheimer Gemeinderats erhalten.
Viel Lob hat Jugendpfleger Benjamin Denk für seine Arbeit aus den Reihen des Wiernsheimer Gemeinderats erhalten.
20.10.2011

"Boxen gegen Gewalt": Wiernsheims Jugendarbeit mit neuen Ideen

Viel Lob hat Jugendpfleger Benjamin Denk für seine Arbeit aus den Reihen des Wiernsheimer Gemeinderats erhalten. Anfangs sei er skeptisch gewesen, erklärte Bürgermeister Karlheinz Oehler, aber seine Erwartungen seien während der rund einjährigen Tätigkeit des Jugendpflegers deutlich übertroffen worden. „Im Rathaus gehen wesentlich weniger Beschwerden ein“, so Oehler, was er der Arbeit Denks zuschreibe.

Im Gemeinderat stellte Denk ein neues Projekt vor, mit dem er Jugendliche ansprechen will, die einen Hang zur Gewalt haben. „Boxen statt Gewalt“ heißt das Präventionsprojekt, das Denk in Zusammenarbeit mit einem Trainer vorbereitet, weil er erkannte, dass es in Wiernsheim eine Gruppierung gibt, „bei der die Reizschwelle sehr niedrig ist“. Wichtig ist Denk: „Wir bilden keine Schläger aus.“ Deshalb arbeite man mit der Polizei zusammen. Wer außerhalb auffällig wird, bekommt die rote Karte und wird nach mehrmaligen Fehltritten ausgeschlossen. Das Boxtraining soll Verantwortung und Disziplin vermitteln. Einstimmig gab der Gemeinderat sein Okay zum Box-Projekt. Nicht ohne zu bekunden, dass es nicht akzeptabel sei, dass es keine Zuschüsse vom Kreisjugendring zum Projekt gebe (Ulf Grammel).