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Die Organisatoren mit dem Wiernsheimer Bürgerbus: Christian Flattich, Jürgen Idziok, Holger Janowski, Cornelia Flattich und Walter Ruppert (von links). Im Hintergrund: Ingrid Idziok.
Die Organisatoren mit dem Wiernsheimer Bürgerbus: Christian Flattich, Jürgen Idziok, Holger Janowski, Cornelia Flattich und Walter Ruppert (von links). Im Hintergrund: Ingrid Idziok. © privat
21.06.2011

Bürgerbus-Projekt soll am 22. August starten

WIERNSHEIM. Der Wiernsheimer Bürgerbus nimmt langsam aber sicher Fahrt auf: Am Montag, 22. August, soll das Gefährt zum ersten Mal Wiernsheim mit den Teilorten Pinache, Serres und Iptingen verbinden.

„Das ist ein bislang einzigartiges Projekt im Enzkreis“, sagt Markus Motschenbacher. Der Wiernsheimer Hauptamtsleiter betont, dass der Bus jedoch nicht von der Gemeinde, sondern von einem speziell zu diesem Zweck gegründeten Verein betrieben wird. „Die gesamte Verwaltung steht jedoch hinter dem Projekt und unterstützt den Bürgerbus mittels aufgebrachter Werbebanner auch finanziell.“

Den Bus selbst habe man letztlich in der nähe Bremens gefunden, wo der sechs Jahre alte Volkswagen LT bereits als Bürgerbus eingesetzt worden war, erklärt Jürgen Idziok, der Vorsitzende des Wiernsheimer Bürgerbus-Vereins. „Eigentlich war geplant, das Fahrzeug bereits ab Mitte Juli zu betreiben“, sagt Idziok. Noch lägen jedoch nicht alle Genehmigungen seitens des Landratsamts vor, weshalb sich die Premierenfahrt noch etwas verzögere. „Am 18. August wird der Bus dann aber offiziell vorgestellt und am Montag darauf werden wir mit unseren Touren beginnen“, so Idziok.

Geplant sei, montags, donnerstags und freitags jeweils morgens und nachmittags drei Stunden lang den Service anzubieten, der sich insbesondere an ältere Menschen richte, die nicht mehr mobil seien. Auch aus diesem Grund hat die Stadt die Kosten für die Werbung auf dem Bus für die nächsten drei Jahre auf einen Schlag im Voraus bezahlt, um dem Verein den Kauf des Fahrzeugs überhaupt zu ermöglichen, erklärt Hauptamtsleiter Motschenbacher. „Auch vom Preis her werden wir sehr human sein und gerade einmal 50 Cent pro Fahrt verlangen“, sagt Idziok. Für Bürger, die bereits eine gültige VPE-Busfahrkarte ihr eigenen nennen und für Schwerbehinderte sei die Fahrt generell kostenlos. max