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13.03.2018

Bürgerinitiative bekräftigt in Illingen Kritik an Gemeindeverwaltung

Irritiert und verwundert hat die Illinger „Bürgerinitiative für den Erhalt des Wiesentals“ auf die Stellungnahme der Gemeindeverwaltung zum geplanten Bau eines Wohnheims der Caritas für Schwerbehinderte reagiert. In einer „Gegendarstellung“ äußert sich die Interessensgruppe zu dem Sachverhalt und bekräftigt ihre Kritik an der Informationspolitik der Gemeinde.

Mit einem Bürgerbegehren will die Initiative gegen die Baupläne am vorgesehenen Standort im Gewann Keuterländer/Aischbach vorgehen und hat deswegen auch eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Illinger Gemeindeverwaltung bei der Kommunalaufsicht eingereicht, weil der Beschluss zum Grundstücksverkauf an die Caritas in einer öffentlichen Ratssitzung hätte getroffen werden müssen. „Die Gemeinde hat nun zwar ihre Sicht der Dinge dargestellt, will die Sache aber offenbar immer noch nicht öffentlich behandeln, wozu es nach unserer Auffassung laut Gemeindeordnung keinen Grund gibt“, betont Ingo Weimer, Sprecher der Illinger Bürgerinitiative (BI). Weimer und seine Mitstreiter stört insbesondere, dass sich Bürgermeister Harald Eiberger bezüglich des Bauprojekts nach wie vor in Schweigen hüllt. Für die BI sei das ein entscheidender Punkt. „Denn nur der Bürgermeister kann die Sache öffentlich machen – stattdessen taucht er ab“, ärgert sich Weimer. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.