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Bei Unfällen in Illingen und Schützingen sind Sascha Pietsch und Tihomir Tenzera (von rechts) oft als erste Helfer am Einsatzort. Ende vergangenen Jahres hat der DRK-Ortsverband, an dessen Spitze Rolf Schopf steht, eine Helfer-vor-Ort-Gruppe eingerichtet. Foto: PZ-Archiv
Bei Unfällen in Illingen und Schützingen sind Sascha Pietsch und Tihomir Tenzera (von rechts) oft als erste Helfer am Einsatzort. Ende vergangenen Jahres hat der DRK-Ortsverband, an dessen Spitze Rolf Schopf steht, eine Helfer-vor-Ort-Gruppe eingerichtet. Foto: PZ-Archiv
14.12.2016

DRK-Helfer vor Ort in Illingen und Schützingen haben sich bewährt

Illingen. Beinahe auf den Tag genau ein Jahr ist es her: Am 16. Dezember 2015 gingen die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz in Illingen mit einer Gruppe von speziell qualifizierten Helfern an den Start, um die Notfallversorgung in Illingen und Schützingen zu verbessern. Die „Helfer vor Ort“ (HvO) bekamen gleich am ersten Tag der Bereitstellung den ersten Einsatz von der Rettungsleitstelle.

Der Einsatzablauf ist meist wie folgt: Die Integrierte Leitstelle alarmiert einen Rettungswagen oder einen Notarzt mit Blaulicht nach Illingen oder Schützingen. Gleichzeitig erhalten die ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ eine Alarmierung per SMS und Funkmelder. Ähnlich wie die Feuerwehrleute bei freiwilligen Feuerwehren lassen sie dann alles stehen und liegen, nehmen den Topf vom Herd, lassen ihre Arbeit ruhen oder springen auch nachts aus den Betten und eilen von zu Hause mit ihren privaten Fahrzeugen zum Notfallpatienten. Für die beste medizinische Versorgung, bis der Rettungsdienst eintrifft, ist durch die hohe Qualifikation und die ständige Fortbildung der Helfer und durch eine umfangreiche Notfallausrüstung gesorgt.

Bis heute wurde die HvO-Gruppe bereits knapp 300-mal alarmiert. Bei der überwiegenden Mehrheit der Einsätze konnten mindestens ein oder zwei Helfer vor Ort sein, teilweise deutlich vor dem Eintreffen des Rettungswagens. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres kann das Team eine positive Bilanz ziehen. „Die Gruppe wird von der Leitstelle gerne alarmiert und wird als zuverlässiger Partner des Rettungsdienstes wahrgenommen. Auch die Patienten wundern sich häufig über das schnelle Eintreffen von uns. Wir sind meist nach drei bis vier Minuten bei den Patienten vor Ort“, berichtet Birgit Ahndorf, Rettungssanitäterin und freiwillige Helferin in der HvO-Gruppe.

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