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Gut besucht war das Schafhoffest in Maulbronn. Für die Bewirtung mit Essen und Trinken sorgten viele Helfer. Foto: Frommer
Gut besucht war das Schafhoffest in Maulbronn. Für die Bewirtung mit Essen und Trinken sorgten viele Helfer. Foto: Frommer
An Balg und Ambos demonstrierte unter anderem Günther Gropp die traditionelle handwerkliche Metallbearbeitung in der Museumsschmiede. Foto: Frommer
An Balg und Ambos demonstrierte unter anderem Günther Gropp die traditionelle handwerkliche Metallbearbeitung in der Museumsschmiede. Foto: Frommer
Peter Krüger (von links) und Kurt Haas vom GHV übergaben das Wort an den Sänger Hans Hermsen zum Anlass der Ausstellung von Konrad Hammer. Foto: Frommer
Peter Krüger (von links) und Kurt Haas vom GHV übergaben das Wort an den Sänger Hans Hermsen zum Anlass der Ausstellung von Konrad Hammer. Foto: Frommer
10.09.2018

Dem Handwerk auf der Spur: Hammer-Sammlung mit 1000 Exponaten in Maulbronn ausgestellt

Maulbronn. Kaum eröffnet, herrschte schon großer Andrang beim 15. Schafhof-Fest. Die mit bunten Äpfeln und herbstlich buntem Laub dekorierten Brauergarnituren vor dem Heimatmuseum wurden rasch von den ersten Festtagsgästen eingenommen.

Kurz zuvor hatte Gitarrist und Sänger Hans Hermsen den idyllischen Maulbronner Schafhof mit dem Vortrag einer Eigenkomposition als „Ort der Begegnung“ gewürdigt.

In seiner Ansprache ging Kurt Haas, der erste Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins (GHV), auf das diesjährige Thema von Hoffest und Ausstellung ein. Es lautet: „Des isch dr Hammer!“. Als temporäre Ausstellung wird 2018 die gut 1000 Exponate umfassende Hammer-Sammlung von Konrad Hammer aus Bretten-Gölshausen gezeigt: Schlosser- und teils winzige Goldschmiedehämmer, aber auch heute fast vergessene Raritäten wie beispielsweise einen asymmetrischen „Heumandlhammer“, außerhalb des Allgäus auch Lochschlegelhammer genannt.

Das Schafhof-Fest erlaube außerdem, so betonte Haas weiter, den Blick auf vielerlei alte Handwerkstechniken. Zu sehen gab es vor dem Heimatmuseum beispielsweise die Arbeiten von Korbmacher Helmut Körner, die Herstellung von Wollfäden am hölzernen Spinnrad oder die handgeschnitzten Geh-, Spazier- und Schäferstöcke von Ali Demirel.

Zur Hauptattraktion für die kleinen Zuschauer wurde die eigens für den Festtag wieder in feurig-rußigen Betrieb genommene Museumsschmiede. An Balg und Ambos demonstrierten Dieter Ammann, Frank Daiber und Günter Gropp die traditionelle handwerkliche Metallbearbeitung und ihr eigenes Können.

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