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Unter Dirigent Bruno Gießer stimmt der Freudensteiner Musikverein traditionell mit seinem Silvesterkonzert auf den Jahreswechsel ein. Foto: Prokoph
Unter Dirigent Bruno Gießer stimmt der Freudensteiner Musikverein traditionell mit seinem Silvesterkonzert auf den Jahreswechsel ein. Foto: Prokoph
01.01.2018

Demonstration der Spielfreunde in Freuden- steiner Weissachtalhalle

Knittlingen-Freudenstein. „Das ist immer ein genussvoller Jahresabschluss“, sagte die Zuhörerin Inge Häußermann aus Diefenbach beim traditionellen Silvesterkonzert des Freudensteiner Musikvereins am Sonntagabend. Und wie sie haben das wohl auch die insgesamt knapp 400 Besucher in der voll besetzten Freudensteiner Weissachtalhalle gesehen. Einmal mehr zeigten die 50 Musiker des Freudensteiner Musikvereins unter Musikdirektor Bruno Gießer bei dem Konzert ihr umfangreiches Können.

Vom bewährten Radetzky-Marsch, über „Champagner-Galopp“ und „Amalia-Nova“ bis hin zum modernen Bon-Jovi- Medley reichte die Palette. Schon nach dem ersten Stück, der „Ouvertüre zu Dichter und Bauer“, zollte das Publikum riesengroßen Applaus.

Und man sah auf den Gesichtern der jungen und älteren Musiker ein glückliches Lächeln, dass der Vortrag gelungen war. Und so ging es auch weiter beim Stück „Allegro vivace“ mit dem Solisten Simeon Müller an der Posaune. Als Dirigent präsentierte sich dann beim Medley „In 80 Tagen um die Welt“ Michael Schöner.

Durch den Abend führte wie schon seit vielen Jahren humorvoll Rainer Falk. „Prosit Neujahr, ob gut oder schlecht, wird später klar, doch bringt’s nur Gesundheit, fröhlichen Mut und Geld genug, dann ist’s schon gut“, zitierte Falk ein Gedicht von Wilhelm Busch (1832 bis 1908).

Als Solisten erfreuten Simon Reif und Lukas Falk beim „Marsch der Komödianten & Springtanz“. Das bekannt schwierige Trompetensolo „Die Teufelszunge“ meisterte Solist Simon Riekert. Und beim Stück „Europa“ zeigte der Gitarrist Kevin Jilg sein ganzes Können. Dem standen auch die Schlagzeuger Michael Schöner, Patrick Hildwein, Lukas Falk, Cedrik Scheel, Manuel Mayer sowie Simon Reif in nichts nach bei „A la Samba“.

Einen von Herzen kommenden Dank für Musikdirektor Bruno Gießer äußerte der Musikvereinsvorsitzende Christoph Gutjahr bereits bei seiner Begrüßung. Und auch Rainer Falk lobte den seit über 40 Jahren agierenden Dirigenten Gießer für seine Inspiration, seinen Ideenreichtum und das glückliche Händchen.