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Susanne und Wolfgang Rieger in ihrem Dürrmenzer Garten. Foto: Lutz
Susanne und Wolfgang Rieger in ihrem Dürrmenzer Garten
10.07.2014

Der Garten als Wundertüte - Teil 3 der interaktiven Gartenserie

Mühlacker. Wohin man auch schaut auf dem Grundstück von Susanne und Wolfgang Rieger in Dürrmenz – überall entdeckt man etwas neues. Das Konzept eines in weiten Teilen naturbelassenen Nutzgartens verfolgen die beiden Rentner seit Jahrzehnten und locken so zahlreiche seltene Tiere an.

„Es ist ein eher bescheidener Garten“, hatte Wolfgang Rieger am Telefon gesagt. „Aber wir haben ein paar Raritäten, auf die wir stolz sind.“ Zwei Stunden später führen Rieger und seine Ehefrau Susanne durch ihr Grundstück in Dürrmenz – und es wird schnell klar, dass Rieger mit dem Attribut „eher bescheiden“ ein wenig kokettiert hatte.
Der Garten der Riegers ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man einerseits der Natur ihren Lauf lassen kann, andererseits aber all die Vorzüge zu genießen weiß, die einem ein Nutzgarten bietet. Das mehrere Ar umfassende Gartengrundstück, das einst von Riegers Vaters angelegt wurde, ist ein wahres Sammelsurium verschiedener Kleinode. Bereits von der Terrasse des Hauses aus ist zu erkennen, mit welcher Detailverliebtheit Susanne und Wolfgang Rieger den Garten über die Jahrzehnte hinweg gehegt und gepflegt haben.
Wer nun aber an einen gärtnergetrimmten Rasen und akkurate Blumenrabatte denkt, liegt falsch. Der Garten ist in weiten Teilen naturbelassen, neben Blumen, Bäumen und Sträuchern finden sich immer wieder kleine Kräuter und Unkräuter, zudem Raritäten wie ein nach Vanille und Zitrone duftender Diptam (Brennender Busch), ein großer Rosmarinstrauch sowie ein selbstgebautes Wildbienenhotel, in dem Wolfgang Rieger schon mehr als 13 verschiedene Arten der nützlichen Insekten entdeckt hat.
Generell scheinen sich Tiere im Garten der Riegers sehr wohl zu fühlen: „Im Kompost habe ich schon allerhand Käfer, darunter auch Hirsch- und Nashornkäfer entdeckt“, erzählt Wolfgang Rieger. „Außerdem Igel, Wespenspinnen, eine Ringelnatter und am Teich tummeln sich Molche, Kröten, Libellen und Frösche.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der "Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker".

Im Rahmen der Serie „Hinter dem Gartentor“ stellt die Pforzheimer Zeitung besondere Gärten in der Region vor und gibt wertvolle Tipps, wie Gemüse, Obst und Pflanzen gut gedeihen und wie man seinen Rasen optimal in Schuss hält. Die Serie soll zudem Appetit machen auf die Gartenschau in Mühlacker im kommenden Jahr.

Kennen Sie schöne Gärten im östlichen Enzkreis, dann melden Sie sich per E-Mail unter muehlacker(at)pz-news.de