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Beim Trinkwaldsee in Sternenfels stehen regelmäßig Ausgaben für den Unterhalt der Ufer in Höhe von rund 5000 Euro an. Bürgermeister Werner Weber erwartet dazu aber auch das Engagement durch „Muskelhypothek“ seitens der Nutzer des Sees. Foto: Kollros
Beim Trinkwaldsee in Sternenfels stehen regelmäßig Ausgaben für den Unterhalt der Ufer in Höhe von rund 5000 Euro an. Bürgermeister Werner Weber erwartet dazu aber auch das Engagement durch „Muskelhypothek“ seitens der Nutzer des Sees. Foto: Kollros
18.01.2019

Die Idylle kehrt zurück: GR Sternenfels debattiert über den Haushaltsentwurf

Sternenfels. Mit erkennbar großer Leidenschaft setzten sich die Sternenfelser Gemeinderäte in ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr mit dem aktuellen Haushaltsentwurf auseinander.

Die „großen Brocken“ im Zahlenwerk freilich blieben unangetastet, es ging eher um weniger spektakuläre Posten im vier- und mitunter auch fünfstelligen Euro-Bereich. In zwei Wochen soll der Etat dann auf der Grundlage der jetzt erfolgten Vorberatung verabschiedet werden.

Nach der Einbringung des Zahlenwerks im Gemeinderat Mitte Dezember hatten sich die Gemeinderäte fraktionsintern mit dem Etatentwurf auseinandergesetzt und jeweils auch Besprechungen mit Kämmerer Markus Klein gehabt. Offengebliebene Fragen wurden in der Sitzung diese Woche beantwortet und über neu aufgekommene Änderungswünsche diskutiert, wobei beide Fraktionen immer wieder ihre Kompromissbereitschaft erkennen ließen.

Ein Beispiel: die barrierefreie Umgestaltung der Bushaltestellen – dies umzusetzen sind die Kommunen bis zum Jahr 2022 gehalten. Während die Fraktionsgemeinschaft FWV/SPD den Anfang in der Maulbronner Straße gemacht wissen wollte, im Hinblick auf das betreute Wohnen und das im Bau begriffene Pflegeheim, sah die Liste für Sternenfels und Diefenbach die Priorität in der Brettener Straße, die durch den Schülerverkehr am meisten frequentiert sei. Dort sollte zudem eine Unterstehmöglichkeit geschaffen werden. Schlussendlich einigten sich die Fraktionen, den Etatansatz von 40.000 Euro deutlich zu erhöhen, so dass beide Haltestellen umgebaut werden könnten. Zuvor hatte das Gremium für die Umsetzung des Grünkatasters eine deutliche Reduzierung beschlossen, wodurch sich „finanzielle Luft“ für die Bushaltestellen ergeben hatte.

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