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Die gute Seele von Diefenbach: Die PZ im Gespräch mit Gertrud Falk
Die gute Seele von Diefenbach: Die PZ im Gespräch mit Gertrud Falk
19.10.2011

Die gute Seele von Diefenbach: Die PZ im Gespräch mit Gertrud Falk

Das Küchenfenster von Gertrud Falk erinnert an einen Fernseh-Bildschirm. Zu sehen ist ein Ausschnitt des Diefenbacher Alltagslebens. Heute in herbstlich grau: Auf der Hauptstraße fahren Autos durch Pfützen, ab und zu eilt jemand unter einem Schirm vorbei und die Regentropfen rinnen an der Scheibe hinab.

Kaum hat sich Gertrud Falk am Küchentisch niedergelassen, holt sie ihr Strickzeug hervor. Das passt zur Atmosphäre im Raum wie das Tüpfelchen aufs i. Im Holzherd flackert ein Feuer vor sich hin und strahlt eine gemütliche Wärme aus. Auf der Arbeitsplatte wartet ein frischgebackener Käsekuchen darauf, dass er auf eine Kuchenplatte gestürzt wird und verströmt dabei einen appetitlichen Duft. Über zwei Jahrzehnte lang hat Gertrud Falk den Tante-Emma-Laden im Ort geführt. Auch heute noch sind ihre Küche und ihr Hof Orte, an deen sich die Diefenbacher treffen. Warum die 79-Jährige nie aus Diefenbach weg wollte und was das Geheimnis ihres Kartoffelsalats ist, erzählt Gertrud Falk in der Donnerstagsausgabe der Pforzheimer Zeitung Region Mühlacker. In der Serie "Wir in Sternenfels" wird das Leben in der Gemeinde diese Woche unter die Lupe genommen. nad