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Beim Dreh erlebten die Schüler auch, was es heißt, in einem Filmteam zu arbeiten. Da ist oft Körpereinsatz gefragt. TV-BW-Praktikant Johannes Becht erfuhr das am eigenen Leib, als er das Mikro halten musste. Foto: Schrader
05.12.2016

Dreharbeiten-Start: Knittlinger Schüler spielen Kurzfilm über historischen Faust

Knittlingen. Auch nach dem 20. „Take“ – also zig Versuchen, die Szene in den Kasten zu bekommen – werden die Schülerinnen Andrea Puffert, Nia-Lynn Brauer und Jana Bäuerle nicht müde, ihren Text aufzusagen. Sie wollen es gut machen, schließlich stecken etliche Probestunden dahinter – und am Ende soll der Film ja auch im Knittlinger Faustmuseum gezeigt werden.

Bildergalerie: Knittlinger Schüler drehen Film über Faust

Dass die Arbeit eines Schauspielers so anstrengend sein kann, hätten sie jedoch nicht gedacht. „Manches haben wir uns aber auch viel schwieriger vorgestellt“, sagt Andrea Puffert. „Zum Beispiel lachen wir viel. Und dann müssen wir auch schnell wieder ernst sein. Das funktioniert erstaunlicherweise ganz gut.“

Der Film, der am Ende eine Dauer von einer knappen Viertelstunde haben wird, ist ein Projekt des Faustmuseums und der Dr. Johannes-Faust-Schule in Knittlingen. Unterstützt wird es vom PZ-Medienhaus und der Jakob-und-Rosa-Esslinger-Stiftung. Für den Dreh verantwortlich sind Stefanie Reinhardt, Okan Güldal und Johannes Becht von TV-BW Medienproduktionen, einer Tochterfirma der „Pforzheimer Zeitung“. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Tierärztin Berit Bräuer, die das Projekt zusammen mit Lehrerin Steffi Michi-Caglar begleitet. Die Geschichte verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit Knittlingens, wo einst der Alchemist Johann Georg Faust gelebt haben soll.

Die erste Szene zeigt die Schüler im gewöhnlichen Geschichtsunterricht, in dem sie etwas über den historischen Faust lernen sollen. Dazu wollen sie die Stadt erkunden und beginnen am Faustdenkmal vor dem Rathaus. Da tauchen plötzlich Faustinchen, Faustlinchen und Faustninchen auf – Nachfahren von Faust, die die Schüler mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit nehmen.

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