Die Mannschaft mit Pferd Abenteuer
Die L-Gruppe von Pegasus Mühlacker hat es geschafft: Das Team darf mit Pferd Abenteuer und Trainerin Viola Schubert (in weiß) beim bundesweiten Vergleichswettkampf antreten. 

Dritte Mannschaft von Pegasus Mühlacker darf zum bundesweiten Titelkampf

Mühlacker/Weil der Stadt. Es ist ein großer Erfolg für die dritte Mannschaft des Voltigier- und Reitvereins Pegasus Mühlacker: Die Sportler haben sich am Mittwoch beim Turnier in Weil der Stadt mit einem hervorragenden vierten Platz für den bundesweiten Vergleich der L-Gruppen, sozusagen die deutsche Meisterschaft dieser Leistungsklasse, qualifiziert.

Cassandra Geiger, Arwen Preu, Milena Talmon, Marcel Wetterauer, Sarah Wernle, Svea Gommel und Janina Wickert überzeugten die Richter mit einer starken Pflicht und einer soliden Kür. Ihr Wallach Abenteuer trug mit Trainerin Viola Schubert an der Longe sein Übriges: Der 14-jährige Oldenburger wurde als bestes Pferd geehrt. Das Team sicherte sich mit einer Endnote von 5,855 nicht nur eine hervorragende Platzierung hinter den Mannschaften aus Schwegenheim, Kehl-Sundheim und Schriesheim sowie die Startgenehmigung für den L-Cup, sondern auch noch die erste von vier Aufstiegsnoten zur nächsthöheren Leistungsklasse M.

„Mit so einem guten Ergebnis haben wir nicht gerechnet“, sagt Schubert. Denn zunächst sahen die Chancen des Teams alles andere als rosig aus, zumal sich Stammvoltigiererin Celestine Engelhaupt im Abschlusstraining am Montag am Knie verletzte und somit auf einen Start verzichten musste. Glücklicherweise konnte Marcel Wetterauer, der eigentlich bereits seine Voltigierkarriere beendet hatte, spontan einspringen und somit dem Team einen Start ermöglichen.

Nun stehen bis zum bundesweiten Vergleichswettkampf im pfälzischen Herxheim Ende Juni noch einige weitere Turniere und natürlich zahlreiche Trainingseinheiten an. „Wir freuen uns sehr, dass wir dabei sein dürfen und werden unser Bestes geben, um Baden-Württemberg gut zu vertreten“, freut sich die Trainerin. „Es wäre toll, wenn wir uns für den Finaldurchgang qualifizieren würden. Aber das Wichtigste ist, dass sich keiner verletzt und wir vor allem alle Spaß haben!“