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Neu gestaltet: Der "Wiernsheimer Krabb" als Symbol für die Gemeinde auf der Platte.
krabb © privat
27.05.2011

Ehrenamts-Touristiker kreieren Maskottchen für Wiernsheim

WIERNSHEIM. Wiernsheim touristisch voranzubringen hat sich der Arbeitskreis (AK) Tourismus auf die Fahnen geschrieben. Auch die geplante Eröffnung des Kaffeemühlenmuseums im August spielt für die Ehrenamtlichen eine Rolle. Immerhin erwartet die Gemeinde dadurch rund 5000 Besucher jährlich.

Der AK Tourismus stellt sich breit auf. Positives meldet Sprecherin Inge Gratza im Bezug auf den „Wiernsheimer Kalender“. Im Rahmen eines Fotowettbewerbs waren Motiven von Fotografen aus der Gemeinde ausgewählt und der entstandene Kalender verkauft worden. „Wir haben einen Erlös von rund 1800 Euro erzielt“, sagt Inge Gratza. Mit dem Geld sollen tragbare GPS-Geräte angeschafft werden. In den Geräten sollen die Wander- und Fahrradstrecken rund um Wiernsheim sowie eventuell Geocaches abgespeichert werden. Interessierte sollen sich die Geräte später ausleihen können. Der Arbeitskreis sucht noch jemanden, der sich technisch auskennt.

Dasselbe gilt für ein weiteres Projekt, dass mit dem restlichen Geld aus dem Kalenderverkauf realisiert werden soll. 14 historische Gebäude aus den Ortsteilen wollen die Hobby-Touristiker mit Erklärungstafeln versehen. Allerdings nicht nur nach "Schema F" mit Name und Baujahr. Anekdoten zu den Gebäuden sollen die Beschriftung spannender machen. „Wir suchen alteingesessene Wiernsheimer, die etwas zu den Gebäuden erzählen können“, erklärt Inge Gratza.

Für einigen Wirbel hat ein weiteres Projekt des Arbeitskreises gesorgt. Die Idee war, aus dem Spitznamen für die Wiernsheimer „Krabben“ ein Maskottchen zu kreieren. „Als wir das publik gemacht haben, bekamen wir gleich Mails, dass es Spitznamen ja auch für die anderen Ortsteile gibt“, erzählt Inge Gratza. Der ortsansässige Kunstgießer Peter Stantscheff hat also Schlüsselanhänger entworfen. Der „Werschemer Krabb“ ist fertig. In Arbeit sind für Serres ein Huhn, für Pinache eine Schnecke und für Iptingen ein „Mo-ra-Hägler“ (Mondrunterholer). nad