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Roland Straub (von links), Vorsitzender des Lienzinger Bierkeller- und Kulturvereins, Kassiererin Carmen Roller-Straub, der zweite Vorsitzende Ulrich Jänisch und Vorstands-Beisitzer Heinz Roller freuen sich auf die ersten 52 Hektoliter des „Etterdorfbräus“, das am 30. März in der Kelter der Öffentlichkeit präsentiert wird. Ulrich Jänisch hält im Übrigen auch noch eine Originalflasche der „Schneider’schen Brauerei Lienzingen“ aus dem Jahr 1890 in seinen Händen.  Foto: Hepfer 
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Das Haus der Brauerei Schneider an der Knittlinger Straße steht noch.  Foto: Privat 
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Dieser Wildhopfen, der an Lienzinger Bäumen wächst, steckt im „Etterdorfbräu“.  Foto: Privat 

Ein Bier wie mir: Lienzinger Bierkeller- und Kulturverein stellt neues Etterdorfbräu vor

Mühlacker-Lienzingen. Welches Dorf im Enzkreis kann sich schon damit rühmen, eine eigene Biersorte zu haben? Diese Gedanken dürften wohl auch den Mitgliedern des Lienzinger Bierkeller- und Kulturvereins durch den Kopf gegangen sein, als sie sich vor rund einem Jahr dazu entschlossen, das Projekt „Etterdorfbräu Lienzingen 1882 – Wildhopfen Edition“ in Angriff zu nehmen.

Am Montag wurde der edle Gerstensaft in den Lienzinger Gaden, nur einen Steinwurf von der ehemaligen Brauerei Schneider entfernt, vorgestellt. Probiert werden kann das neue Bier, dem der eigenhändig gesammelte Lienzinger Wildhopfen einen unverwechselbaren Geschmack verleihen soll, allerdings erst am Samstag, 30. März. Dann wird das „Etterdorfbräu“ um 16 Uhr in der Kelter präsentiert. Geladen sind dazu aber nicht nur viele Ehrengäste sowie Oberbürgermeister Frank Schneider, der den Fassanstich übernehmen wird, sondern alle Interessierten. Denn der Verein möchte auch bei seinen künftigen Vorhaben möglichst viele Lienzinger Bürger mit ins Boot holen. „Wir wollen die Lienzinger Geschichte lebendig halten und den Leuten greifbar nahebringen“, sagt Roland Straub, der erste Vorsitzende des Kulturvereins, der mit seinen Mitstreitern auch plant, den alten Lienzinger Bierkeller an der Friedrich-Münch-Straße wieder zugänglich zu machen.

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