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Bei einer ökumenischen Trauerfeier haben fast 100 Einwohner von Aurich am Freitag der beiden getöteten Kinder in ihrem Ort gedacht. Foto: Schierling
Bei einer ökumenischen Trauerfeier haben fast 100 Einwohner von Aurich am Freitag der beiden getöteten Kinder in ihrem Ort gedacht. Foto: Schierling
25.02.2017

Ein Dorf nimmt Abschied: Trauerfeier für getötete Kinder in Aurich

Bei einer ökumenischen Trauerfeier haben fast 100 Einwohner von Aurich am Freitag der beiden getöteten Kinder in ihrem Ort gedacht. Am Samstag waren die vier und fünf Jahre alten Jungen leblos im Haus ihres Vaters entdeckt worden. Der 38-Jährige wurde am Tatort festgenommen und steht unter dringendem Tatverdacht, die beiden umgebracht zu haben.

„Wir sind alle tief betroffen, dass in unserem schönen Ort so etwas schreckliches passiert ist“, sagte der evangelische Pfarrer Roland Kammerlohr, der bei der Trauerfeier von seinem katholischen Kollegen Christoph Knecht unterstützt wurde. Betroffen mache aber auch, dass man die Familie in dem kleinen Ort kaum gekannt habe. „Die meisten von uns wussten nicht mal ihre Namen“, sagte Kammerlohr. Deshalb gehe es nun auch darum, Sorgsamkeit und Achtsamkeit noch mehr zu lernen. Denn die Stärke von Aurich sei eigentlich: „Wir nehmen teil aneinander.“ Musikalisch begleitet wurde die Trauerfeier vom Posaunenchor und dem Kirchenchor.