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Einer der Schwerpunkte in Wilfried Gebhards Schaffen bildet das Kloster Maulbronn.  Lutz
Einer der Schwerpunkte in Wilfried Gebhards Schaffen bildet das Kloster Maulbronn. Lutz
11.05.2017

Ein Spiel aus Licht und Schatten: Maulbronner Künstler Wilfried Gebhard stellt seine Werke aus

Die Welt mit ihren unendlichen Farben und Formen fasziniert ihn noch immer, auch in einem Alter, in dem sich andere längst zur Ruhe gesetzt haben und nicht einmal mehr dem Hobby frönen.

Doch Wilfried Gebhard fotografiert auch mit 72 Jahren weiter, immer auf der Suche nach dem passenden Moment, dem passenden Licht, der passenden Szenerie, die er festhalten möchte auf seinen Bildern. So bunt und vielseitig die Augenblicke sind, die Gebhard begeistern – auf seinen Fotografien sind sie meist nur in Schwarzweiß zu sehen. Gleichsam einer Reduktion auf das Wesentliche. „Die Ausgangsbilder sind in Farbe, doch im Bearbeitungsprozess werden sie dann in den meisten Fällen von mir in Schwarzweiß umgewandelt“, erklärt Gebhard.

Von Freitag, 12. Mai, an wird Gebhards Werk mit einer Ausstellung in der Stadthalle in Maulbronn gewürdigt, in seiner Heimatstadt also, die ihm Rückzugsort und Ausgangspunkt zu seinen Reisen zugleich ist. Besonders die Türkei hat es Gebhard angetan, seit er das Land in den 1960er-Jahren zum ersten Mal bereiste und in den folgenden Jahrzehnten immer wieder dort Station machte. Ein weiterer Schwerpunkt sind Bilder aus Venedig. Als Maulbronner, das ist klar, ist eines seiner liebsten Motive auch das örtliche Kloster, das er alleine schon aufgrund der für Fotografen reizvollen Architektur sowie des besonderen Spiels von Licht und Schatten schätzt. Ein Eldorado, gerade für Fotokünstler, die wie Gebhard auch die versteckten Schönheiten würdigen.

Die Vernissage findet am Freitag, 12. Mai, um 19.30 Uhr in der Maulbronner Stadthalle statt.

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