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Die Lesung des Autors Heiko Ullrich bildete den literarischen Auftakt im Knittlinger Faustarchiv für dieses Jahr, merkte Leiterin Denise Roth an. Foto: Jähne

Ein Wissenschaftler und der Faust-Mythos: Fiktionaler Roman auf den Spuren des Knittlinger Magiers

Knittlingen. Ob wohl der Teufel seine Hände im Spiel hatte? Da wurde von heruntergefallen Dachziegeln und umgestürzten Bäumen berichtet, die am Sonntagnachmittag die Reise ins Knittlinger Faust-Archiv teilweise massiv erschwert hätten. Die Lesung des Heidelberger Literaturwissenschaftlers und Gymnasiallehrers Heiko Ullrich verlief dennoch ohne besondere Vorkommnisse.

Der Sturm gab weitestgehend Ruhe und an die Gestalt mit den Hörnern und dem Pferdefuß glaubt heutzutage ohnehin kaum noch jemand. Dennoch hatte sich Ullrich das etablierte Faustthema für seinen ersten Roman „Septem Scalae“ zu eigen gemacht: „Es ist schon etwas ungewöhnlich, aus einer wissenschaftlichen Abhandlung eine fiktionale Geschichte zu kreieren“, bestätigte der Autor den rund 30 Besuchern.

Bevor er zum Roman, der im Oktober 2018 veröffentlicht wurde, überging, unternahm der Referent noch einen kurzen Streifzug durch die literarische Welt des berühmten Knittlinger Magiers und Astrologen, der seine Seele einst dem Teufel verkaufte.

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