nach oben
Eine Woche Freiheit endete für einen Jungbullen aus Maulbronn mit einem tödlichen Gewehrschuss.
Eine Woche Freiheit endete für einen Jungbullen aus Maulbronn mit einem tödlichen Gewehrschuss © Symbolbild: dpa
07.07.2013

Eine Woche Freiheit: Gewehrschuss beendet Ausflug eines Jungbullen

Maulbronn. Seine Freiheit währte nur kurz. Vor ungefähr einer Woche ist ein Jungbulle aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Maulbronn abgehauen. Er tummelte sich halbwegs unbehelligt und wohl auch unbekümmert in der Gegend herum. Erst als er in seiner Ahnungslosigkeit in der Nacht von Samstag auf Sonntag fast einen Verkehrsunfall provoziert hatte, ging es ihm an den Kragen.

Gegen Mitternacht wurde der Bulle auf der L1132 bei Maulbronn gesehen. Dort hätte es wegen seines unvorsichtigen Auftretens fast einen Verkehrsunfall gegeben. Damit sich solch eine gefährliche Begegnung nicht noch einmal wiederholen könnte, mussten Polizeistreifen den Verkehr regeln und gleichzeitig den Jungbullen ergreifen.

Da dieser jedoch anscheinend so viel Geschmack an seiner neuen Freiheit gefunden hatte, dass er sich nicht freiwillig den Polizisten ergeben wollte, musste ein Beamter den Jungbullen mit einem Gewehr erschießen.

Der Landwirt nahm dann das tote Tier mit. Über einen Verwendungszweck ist nichts bekannt geworden.