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„Le Clique“ auf der Mühlacker Burg: Hier sind es die DJs „Wittke & Stark“, die für ihre jungen Zuhörer die Beats mischen. Foto: Ftomoment
16.07.2017

Elektronische Rhythmen locken 250 Besucher auf die Burg Löffelstelz

Mühlacker. Deephouse, Techno und House heißen die Stilrichtungen, die beim Open Air auf der Burg Löffelstelz ab Samstagnachmittag rund 250 Besucher angezogen haben. „Wir sind ausverkauft“, freut sich die Veranstalterin, vhs-Leiterin Martina Terp-Schunter mit der Gruppe „Le Clique“. Darin sind die Studenten Marcel Stark, Janis Wittke und Nick Draskowitsch zum einen als sogenanntes „Plattelabel“ und zum anderen als DJ-Kollektiv aus Süddeutschland mit „frei und vorwärts denkenden elektronischen Musikern“, so die Künstler, vereint.

Bildergalerie: LE CLIQUE in the Castle // Burg Löffelstelz // 15.07.2017

Elektronischer Computersound

Schon ab 13 Uhr konnten sich die überwiegend jungen Leute auf der Burg Löffelstelz im Freien dann bei Technomusik entspannen, also, „Chillen“, wie es im heutigen Jargon ausgedrückt wird. Aufgelegt haben am Samstag die DJs „Wittke & Stark“, „Tanztheater“, „Kleinlaut“, „Draskowitsch“ und „Der Tonmann“. Schon im Jahr 2015 fanden sich Nick Draskowitsch, Marcel Stark und Janis Wittke aus Mühlacker, um zusammen mit weiteren DJs aus der Umgebung, aus Ludwigsburg und sogar Würzburg ihren elektronischen Computersound als „Le Clique“ zu verfeinern und auszubauen. Eines der bekanntesten Festivals dieser Art ist mittlerweile das „Fest 20zehn“, das mit seinen verschiedenen DJs jährlich mehrere Tausend Fans in Mühlacker anlockt. „Das hier auf der Burg ist wie das Fest 20zehn – nur in klein“, sagen die drei Studenten im Gespräch. Denn: „Jeder, der zu einem solchen Fest kommt, ist tolerant, offen und frei für unsere Musik“, erklärt der 23-jährige Nick Draskowitsch seine persönliche Motivation und Faszination. Draskowitsch studiert zudem Musikmanagement.

„Unsere Musik vermittelt Gefühle über Melodie und Rhythmus“, schiebt Jura-Student Janis Wittke (25) nach. Und Marcel Stark (26/BWL-Student) betont, dass es bei dieser Musik keine Rolle spiele, woher jemand komme oder wie er aussehe.

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