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Abschied nach 31 Jahren als Hauskapelle des FV Knittlingen: FVK-Organisator Jürgen Stumpp (vorne von links) bedankt sich bei den vier „TOPS“ Toni Weber, Gerry Trecha, Paul Walter und Siegi Walter für die jahrelange Zusammenarbeit. Foto: Haller
Abschied nach 31 Jahren als Hauskapelle des FV Knittlingen: FVK-Organisator Jürgen Stumpp (vorne von links) bedankt sich bei den vier „TOPS“ Toni Weber, Gerry Trecha, Paul Walter und Siegi Walter für die jahrelange Zusammenarbeit. Foto: Haller
02.05.2019

Emotionale Abschiedssause Partyband „TOPS“ verabschiedet sich beim Tanz in den Mai

Knitllingen. Nach 31 Jahren mit teilweise bis zu vier Auftritten im Jahr haben sich die „TOPS“ bei ihrem letzten „Tanz in den Mai“ am Dienstagabend in der mit über 300 Gästen nochmals voll besetzten Knittlinger Stadthalle von ihren Fans in der Fauststadt verabschiedet.

„Wir sind jetzt alle in einem Alter, in dem man durchaus übers Aufhören nachdenken sollte“, so Bandleader Gerry Trecha. Es gebe keinen speziellen Grund für das Ende der Band. „Doch der Job wird mit zunehmendem Alter immer stressiger“, findet Gitarrist Siegi Walter. Dass die aus der gesamten Umgebung, aus der Pfalz, aus Südbaden und sogar aus dem Elsass angereisten treuen Fans ihre gepflegten Tanzabende mit den „TOPS“ in der Zukunft durchaus vermissen werden, bewiesen zahlreiche emotionale Gespräche in den Spielpausen.

Dabei hören die „TOPS“, die zwischen 66 und 71 Jahre alt sind, nicht Knall auf Fall auf, sondern lassen es langsam ausklingen. So stehen etliche lieb gewordene Termine in den nächsten Wochen schon fest, dazu gehören natürlich auch die monatlichen Auftritte im „Lauinger“ in Malsch, wo laut Gerry Trecha am 12. Oktober 1974 alles begonnen hat. Nach Knittlingen kam die Band erstmals im Jahre 1988, wo der örtliche Fußballverein nach einem Ersatz für die damals national und international so richtig durchstartenden „Flippers“ suchte und mit der Band aus dem Raum Karlsruhe einen wahren Glücksgriff tat. Fortan waren die „TOPS“ in der Fauststadt, angefangen vom Fasching bis hin zum Herbstball, bis zu viermal pro Jahr im Knittlinger Musentempel zu Gast, dazu kamen auch noch Auftritte beim Fauststadtfest. „Und stets verlief im Gegensatz zu vielen ähnlichen Veranstaltungen hier immer alles friedlich und geordnet“, zeigten sich Gerry Trecha und FVK-Organisator Jürgen Stumpp unisono stolz über die 31 Jahre lang gute und harmonische Zusammenarbeit.

Mehr lesen Sie am Freitag, 3. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung (Ausgabe Mühlacker)“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.