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Spenden wie die 5500 Euro vom TV Großsachsenheim benötigt die Familienherberge Lebensweg dringend. Foto: PZ-Archiv
Spenden wie die 5500 Euro vom TV Großsachsenheim benötigt die Familienherberge Lebensweg dringend. Foto: PZ-Archiv
Rund neun Millionen Euro kostet die Sanierung des Altbaus im Maulbronner Kinderzentrum. Foto: PZ-Archiv
Rund neun Millionen Euro kostet die Sanierung des Altbaus im Maulbronner Kinderzentrum. Foto: PZ-Archiv
14.06.2018

Endloser Wettkampf um die Gunst der Spender

Maulbronn. Familienherberge in Schützingen und Kinderzentrum in Maulbronn sind auf Unterstützung angewiesen. Um Kosten zu decken, wird der Wunsch nach mehr öffentlichen Geldern laut.

Als sich das Maulbronner Kinderzentrum vor Kurzem mit einem schriftlichen Appell an die Öffentlichkeit wandte, wurde bereits nach wenigen Zeilen klar, dass die Situation ernst ist – sehr ernst. Denn ohne Millionensummen, die das Krankenhaus auftreiben muss, wird die Einrichtung nicht überleben können. Sollte die notwendige Sanierung des Altbaus aus Geldmangel platzen, bedeutet dies wohl das Ende des Kinderzentrums. Diese Situation ist prädestiniert dazu, um Bürger, Firmen aber auch die öffentliche Hand zu Spenden zu bewegen – doch das Alleinstellungsmerkmal des Kinderzentrums als herausragende soziale Einrichtung in der Region ist längst nicht mehr gegeben.

Gerade in den vergangenen Jahren hatte die Familienherberge Lebensweg in Schützingen ebenfalls massiv um Spenden geworben, um die Einrichtung, die schwerstkranken Kindern und ihren Angehörigen eine Auszeit vom Alltag ermöglichen möchte, überhaupt bauen zu können. Inzwischen ist die Herberge eröffnet worden. Nun gilt es aber, die Kosten für den laufenden Betrieb zu stemmen. Dennoch sieht Karin Eckstein, die Initiatorin und Geschäftsführerin der Familienherberge, keine Konkurrenzsituation im Wettstreit um Spendengelder.

„Beide Einrichtungen haben ihre Existenzberechtigung und werden sogar über die Region hinaus als ‚Leuchtturmprojekte‘ gesehen“, sagt Eckstein. Die Schwierigkeiten sieht die 53-jährige Kinderkrankenschwester woanders. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.