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Gemeinsam geforscht: Die Wissenschaftlerinnen Katharina Heimann und Karin Kolbe erklären den Schülerinnen Hannah Auf, Marietta Hergarten und Paula Mahler (von links) am Modell die Funktionsweise eines Energiesparhauses.
Gemeinsam geforscht: Die Wissenschaftlerinnen Katharina Heimann und Karin Kolbe erklären den Schülerinnen Hannah Auf, Marietta Hergarten und Paula Mahler (von links) am Modell die Funktionsweise eines Energiesparhauses. © Lutz
04.07.2011

Energiespar-Kurs im Forschungs-Truck

MAULBRONN. Am Sportgelände der Klosterstadt Maulbronn macht momentan ein Forschungsmobil der Baden-Württemberg-Stiftung halt, welches sich dem Thema Nachhaltigkeit und regenerativer Energien widmet.

In dem rund 17 Meter langen, 7,5 Meter breiten und 6,20 Meter hohen Fahrzeug sollen die Gymnasiasten lernen, wie vielfältig das Spektrum einer auf Nachhaltigkeit bedachten Energienutzung sein kann und was die Schüler daheim tun können, um die Umwelt und das Klima zu schützen. „Das sind die erklärten Ziele, die wir mit der Aktion erreichen wollen“, sagt Karin Kolbe. Die Biologin begleitet das Projekt als Wissenschaftlerin und zeigt den Schülern an praxisnahen Beispielen, wie Energiesparen im Alltag möglich ist. „Unter anderem bauen wir mit den Schülergruppen organische Photovoltaikzellen nach, die daraufhin einen Taschenrechner zum Laufen bringen“, erklärt Karin Kolbe, die mit ihren Kollegen über das Jahr verteilt an zirka 100 Standorten mit dem Expeditions-Lkw halt macht, um „die Thematik in den Köpfen der Menschen zu verankern“.

Für die Siebtklässlerinnen Hannah Auf, Marietta Hergarten und Paula Mahler war insbesondere die Funktionsweise eines Energiesparhauses, das als Modell im Forschungsmobil ausgestellt war, interessant: „Da sieht man einmal im Detail, wo überall etwas getan werden kann, um Energie einzusparen“, so Hannah Auf.

Auch Schulleiterin Christine Stamler sieht in der Veranstaltung eine deutliche Belebung des Unterrichts: „Die Schüler haben hier die Chance, mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten und mit Hilfe von Praktika in Kleingruppen selbst Dinge ausprobieren zu dürfen.“ Gerade diese praktische Arbeit sei in naturwissenschaftlichen Fächern sehr wichtig für den Lerneffekt, betont Schulleiterin Stamler. max