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Naturbetrachtungen ihres Großvaters Hermann Hesse las dessen Enkelin Eva Hesse auf Einladung des Fördervereins Maulbronner Kultur in der Klosterstädter Kunstsammlung Heinrich. Foto: Bischoff-Krappel
Naturbetrachtungen ihres Großvaters Hermann Hesse las dessen Enkelin Eva Hesse auf Einladung des Fördervereins Maulbronner Kultur in der Klosterstädter Kunstsammlung Heinrich. Foto: Bischoff-Krappel
13.05.2018

Enkelin von Hermann Hesse liest in Maulbronn Texte des weltberühmten Dichters

Maulbronn. Keine Frage: Hermann Hesse war ein Meister seiner Kunst, und seine Werke haben nicht zuletzt wegen ihrer Tiefgründigkeit und sprachlichen Brillanz zahlreiche Anhänger.

Man durfte daher gespannt sein, wie seine Enkelin Eva Hesse, die auf Einladung des Fördervereins Maulbronner Kultur zu einer Lesung in die örtliche Kunstsammlung Heinrich gekommen war, die Texte ihres Großvaters präsentieren würde.

„Es gibt keine Stühle mehr“, freute sich Dr. Karin Ehlers vom Förderverein bei der Begrüßung über die gute Besucherresonanz. Im Zentrum der Lesung von Eva Hesse sollten dann Gedichte und Erzählungen ihres Großvaters stehen, die das Thema „Frühling“ zum Inhalt hatten. „Ich finde, mein Großvater ist in seinen sozialen und politischen Aussagen sowie seinem Verhältnis zur Natur noch immer aktuell“, so die in der Südtoskana wohnhafte Hesse eingangs zu den Besuchern. Gleich zu Beginn der Lesung machte die 1943 in Zürich geborene Künstlerin deutlich: „Ich bin keine Schauspielerin“. Und tatsächlich: Zwar hatte Eva Hesse traumhaft schöne Texte mit Naturbetrachtungen ihres Großvaters ausgewählt, die sie mit charmantem schweizerdeutschem Akzent vortrug – jedoch: Der Funke wollte nicht so recht überspringen.

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