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Die Situation an der Kieselbronner Straße in Enzberg wird von vielen Anwohnern kritisch gesehen. Foto: PZ-Archiv
Die Situation an der Kieselbronner Straße in Enzberg wird von vielen Anwohnern kritisch gesehen. Foto: PZ-Archiv
17.05.2018

Enzberger hoffen auf Entlastung dank möglicher Tempo 30-Begrenzung

Mühlacker-Enzberg. Es ist ein Dauerbrenner in Enzberg: Die Belastung der Anwohner entlang der Kieselbronner Straße, der wichtigsten Ortsdurchfahrt des Mühlacker Stadtteils, sorgt immer wieder für Unmut. Nicht nur bei den Anliegern, sondern auch bei den Stadträten, die gerne für eine Verbesserung der Situation sorgen würden. Doch hierfür fehlen häufig die rechtlichen Möglichkeiten.

Bereits in den vergangenen Jahren haben das hohe Verkehrsaufkommen und der Wunsch nach einer Geschwindigkeitsbeschränkung Schlagzeilen gemacht. Doch die Chancen auf Tempo 30 entlang der Kieselbronner Straße stehen nicht gut – und bei vielen Anliegern wächst die Sorge, dass der Lastwagenverkehr in den kommenden Jahren sogar noch ansteigen wird.

Denn der Ausbau der A8 könnte zur Folge haben, dass der anfallende Abraum in einem der beiden örtlichen Steinbrüche landet. Sicher ist dies zwar noch nicht, doch die zuständigen Planer des Regierungspräsidiums haben bereits darauf hingewiesen, dass diese Lösung wahrscheinlich sei.

Um die Bürger zumindest ein wenig zu entlasten, hat die LMU-Fraktion im Mühlacker Gemeinderat nun erneut einen Vorstoß unternommen, um die Chancen für ein Tempolimit auszuloten. In Niefern, so die Argumentation, habe dies schließlich auch geklappt – dort herrscht in der Ortsmitte seit einigen Wochen Tempo 30. Doch in Enzberg liegen die Dinge – zumindest derzeit noch – anders, wie Joachim Woesner, Leiter der Verkehrsbehörde, erläutert. „Wir sind die Letzten, die ein Tempolimit verhindern würden – aber wir haben derzeit keine Handhabe.“ Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ (Ausgabe Mühlacker) oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.