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Hand in Hand mit Martin Luther und seiner Reformationslehre zeigen sich Figurengestalterin Renate Milerski (links) und der Knittlinger Pfarrer Hans Veit. Foto: Hepfer
Hand in Hand mit Martin Luther und seiner Reformationslehre zeigen sich Figurengestalterin Renate Milerski (links) und der Knittlinger Pfarrer Hans Veit. Foto: Hepfer
Thesen damals: Auf einem der zahlreichen Figuren-Modelle in der Erlebnis-Ausstellung schlägt Reformator Martin Luther seine 95 Thesen in Wittenberg an. Foto: Hepfer
Thesen damals: Auf einem der zahlreichen Figuren-Modelle in der Erlebnis-Ausstellung schlägt Reformator Martin Luther seine 95 Thesen in Wittenberg an. Foto: Hepfer
Thesen heute: Die Knittlinger Kirchengemeinderätin Monika Karst demonstriert wie Ausstellungsbesucher ihre Gedanken auf eine Original-Kirchentür heften können. Foto: Hepfer
Thesen heute: Die Knittlinger Kirchengemeinderätin Monika Karst demonstriert wie Ausstellungsbesucher ihre Gedanken auf eine Original-Kirchentür heften können. Foto: Hepfer
23.05.2017

Erlebnis-Ausstellung über Luther öffnet in Knittlingen

Knittlingen. Sich Gedanken machen, mit Haut und Haaren eintauchen in die Reformationslehre – das sollen möglichst viele Besucher bei der Erlebnis-Ausstellung „Martin Luther – Leben, Denken und Wirken“, die ab Donnerstag, 25. Mai (Christi Himmelfahrt), im Steinhaus der evangelischen Kirchengemeinde Knittlingen zu sehen ist.

Geöffnet ist die besondere Schau bis zum Pfingstmontag, 5. Juni, jeweils an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr sowie an Werktagen von 15 bis 18 Uhr. Das Ausstellungskonzept besteht aus drei Bausteinen: der Erlebnis-Ausstellung, einer Bibel-Ausstellung mit seltenen Exponaten und besonderen Bibeln Knittlinger Bürger sowie einer Playmobil-Ausstellung im Knittlinger Faust-Archiv. Die Planungen, in die auch das Knittlinger Faustarchiv und die Württembergische Bibelgesellschaft involviert waren, haben mehrere Jahre gedauert. Herzstück der Luther-Schau ist die Erlebnis-Ausstellung im Steinhaus des Knittlinger Pfleghofs, die auf zwei Stockwerke verteilt ist. Fast drei Jahre lang hat Figurengestalterin Renate Milerski an den einzelnen Modellen gearbeitet. Szenen wurden entworfen, rund 200 Schweizer Egli-Figuren hergestellt und mittelalterlich eingekleidet. Dazu fertigte Milerski mit viel Liebe zum Detail Kulissen und zahllose Requisiten. „Ich habe sehr lange gebraucht und etwa 4500 Arbeitsstunden investiert“, erläutert die Expertin für Egli-Figuren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Erzählfiguren stellen in 24 Szenen das Leben und Wirken Martin Luthers eindrücklich dar. In Reichweite gibt es viele Möglichkeiten, sich in das Reformationsgeschehen zu vertiefen.

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