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Nach einem schweren Unfall rufen Polizei und Staatsanwaltschaft Sachverständige zu Hilfe, die den Unfall noch vor Ort versuchen zu rekonstruieren. Foto: PZ-Archiv
Nach einem schweren Unfall rufen Polizei und Staatsanwaltschaft Sachverständige zu Hilfe, die den Unfall noch vor Ort versuchen zu rekonstruieren. Foto: PZ-Archiv
26.08.2014

Ermittlungen des Gutachters nach tödlichem Unfall in Enzberg dauern an

Mühlacker-Enzberg. Noch immer sind die Ermittlungen zum tödlichen Unfall in Enzberg im Juli nicht abgeschlossen. „Das Gutachten liegt noch nicht vor“, erklärt Bernhard Ebinger, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Pforzheim. Das sei allerdings nicht unüblich, betont er: „So etwas nimmt seine Zeit in Anspruch.“

Bereits die Untersuchungen am Unfallort hatten eine ganze Zeit lang gedauert. Fast drei Stunden war der Gutachter vor Ort. Das hatte die Angehörigen und Freunde vor Ort aufgebracht, da die Leiche so lange nicht geborgen werden konnte.

Doch wie läuft die Arbeit eines Gutachter vor Ort überhaupt ab? Was wird untersucht? Und wieso kann das – wie bei dem tödlichen Unfall zwischen Mühlacker und Enzberg – manchmal Stunden dauern? Der Sachverständige, der in jener Nacht auf den 19. Juli, als ein 19-jähriger Türke bei Enzberg auf dem Beifahrersitz ums Leben kam (PZ berichtete), den Unfall aufgenommen hat, darf sich aus Ermittlungsgründen nicht äußern.

Ein anderer Sachverständiger bei TÜV Süd in Mühlacker war bei dem Unfall weder vor Ort noch im Nachhinein mit dem Fall betraut. Ob schwierige Detailfragen dazu geführt haben, dass der Sachverständige rund zweieinhalb Stunden an der Unfallstelle war, oder ob ihn die rund 200 Personen, die zur Unfallstelle gekommen waren, bei seiner Arbeit behindert haben, kann er deshalb nicht sagen. Allerdings weiß er aufgrund eigener Erfahrungen, dass es – insofern man seine Arbeit gewissenhaft macht – schon „eine Zeit lang dauern kann, bis man die Trümmerteile ausgemessen und alle sonstigen Spuren vor Ort detailliert aufgenommen hat“.

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